Loesungen fuer das Waermemanagement von Batteriefahrzeugen

Beim Thermomanagement von Elektrofahrzeugen sind einige Herausforderungen zu adressieren: Beim Elektrofahrantrieb faellt eine geringere Abwaermemenge bei geringerem Temperaturniveau an, Heizung und Innenraumkuehlung haben einen deutlich staerkeren Einfluss auf die Reichweite und die Elektronikkomponenten, wie der Hochvoltspeicher, haben eine staerkere Temperaturabhaengigkeit. Da neben der Energie fuer den Vortrieb die fuer das Heizen und Kuehlen des Fahrzeuginnenraums, in Abhaengigkeit der Aussentemperaturen, bestimmend ist, bietet sich hier auch das groesste Potenzial fuer Verbrauchsreduktionen. Zur Optimierung des Thermomanagements von Innenraum und Hochvoltbatterie nutzen die Entwickler von BMW passive (zum Beispiel infrarotreflektierende Scheiben) und aktive (wie Waermepumpe und Abwaerme der Heckentlueftung) Massnahmen, sodass Reichweitenvorteile von 10 bis 30 % im Winter moeglich werden. Bei passiven Massnahmen muss zur Erzielung des gewuenschten Effekts keine Energie aufgewendet werden. Sie haben aber den Nachteil gegenueber aktiven Massnahmen, dass sie haeufig nur daempfend, aber nicht verhindernd wirken. Einige Massnahmen sind im BMW i3 bereits in Serie. Weitere Massnahmen zur Reduzierung des Energiebedarfs und damit zur Erhoehung der Reichweite sollten untersucht und weiterentwickelt werden.

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01537247
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jul 31 2014 3:25AM