Alternatives Vorderwagenkonzept in Mischbauweise

Herkoemmlich sitzt der Motor im Vorderwagen auf einem Hilfsquerrahmen, der auf zwei schwingungs- und crashtechnisch labilen Laengstraegern gelagert ist. Vorgestellt wird ein innovativer Vorderwagen, der sehr flexibel und guenstig an verschiedene Fahrzeuge angepasst werden kann. Fuer den Magnesium-Vorderwagen-Prototyp nutzt Semcon ein neuartiges Balkenwaagen-Prinzip, um Crashkraefte besser zu verteilen. Mit Druckschaelelementen statt Blechen als Knautschzone, die nur beulen und falten, kann Crashenergie besser abgebaut werden. Durch das physikalisch intelligentere und robustere Wirkprinzip hat er ein deutlich besseres Leichtbaupotenzial als klassische Loesungen und macht den Einsatz einer breiten Palette von Leichtbauwerkstoffen, vor allem Magnesium (ME100), erst moeglich. Das Hauptwirkprinzip der axialen Verschiebung von Zylindern eroeffnet ein ungeahntes Feld von passiver und aktiver Kraftsteuerung im Crash, zum Beispiel ueber elektrorheologische Fluide, Fluide mit Ventilen oder mittels Mechanik. Damit wuerde der Weg zum volladaptiven, echtzeitgeregelten Frontcrashmanagement frei. Somit koennte das vorgestellte Konzept eine Loesung fuer den Vorderwagen der Zukunft sein.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01535494
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jul 30 2014 4:33AM