Detektion von Betonstahlbruechen mithilfe von Messungen im remanenten und aktiven Magnetfeld

Die magnetische Streufeldmethode ist eine der aeltesten Pruefmethoden. Waehrend die Methode in der Halbzeugpruefung als etabliert gilt, ist fuer die Anwendung im Bauwesen bisher keine kommerzielle Loesung verfuegbar. In der Vergangenheit konnte jedoch gezeigt werden, dass die Methode sich grundsaetzlich fuer die Detektion von Ermuedungs- und Verformungsbruechen eignet, wie sie vor allem in Strassen- und Eisenbahnbruecken auftreten. Im vorhergehenden Projekt AGB-2009-006 "Experimentelle Untersuchungen zur Detektion von Betonstahlbruechen mit der magnetischen Streufeldmethode" konnte ein geeignetes Messkonzept fuer die Anwendung im Labor entwickelt werden. Das Konzept erwies sich als vielversprechend, wobei in einigen Punkten Erweiterungen geplant sind. Zusaetzlich zu den Messungen im remanenten Feld sollen nun auch Messungen im aktiven Feld moeglich sein. Die Messung erfolgt neu flaechig. An Messtiefe, Messgeschwindigkeit und Handhabung werden hoehere Ansprueche gesetzt, um ein Handgeraet zu entwickeln, welches sich fuer den Einsatz am Bauwerk eignet. Fuer die geplante Erweiterung des Messkonzeptes wurden bereits erste Versuche und Simulationen durchgefuehrt, die die Zweckmaessigkeit des Konzeptes bestaetigen. Titel in Englisch: Detection of reinforcement bar fractures by measuring the remanent and active magnetic field.