Detektion von Betonstahlbruechen mit der magnetischen Streufeldmethode

Fuer das Forschungsthema "Ermuedungsverhalten von Stahlbetonbruecken" wurde 2008 am Institut fuer Baustatik und Konstruktion (IBK) der ETH Zuerich ein Versuch an einem Stahlbetonrahmen geplant. Es wurde nach einer Methode gesucht, um bereits waehrend der Versuchsphase den Zustand der Betonstahlbewehrung zerstoerungsfrei feststellen zu koennen. Zu diesem Zeitpunkt war am IBK nur die Schallemissionsanalyse als zerstoerungsfreies Pruefverfahren (ZfP) verfuegbar, die jedoch aufgrund der zu erwartenden Stoergeraeusche bei diesem Versuch nicht alleinstehend eingesetzt werden konnte. Die magnetische Streufeldmethode (mSF-Methode), die an anderen Forschungseinrichtungen bis dato fuer die Detektion von Spanngliedbruechen eingesetzt worden war, bot sich fuer diese Aufgabe an. Durch eine erste Literaturrecherche sowie die Durchfuehrung kleinerer Versuche mit Permanentmagneten und analogen Messgeraeten stellte sich heraus, dass die mSF-Methode fuer die Bruchdetektion an Betonstahl geeignet ist. Nachdem ein Grundverstaendnis fuer den Magnetismus vorhanden war, wurden weitere Versuche geplant. Die Versuche wurden auch dazu genutzt, einen fuer die geplante Anwendung passenden Sensor zu finden. Die erwarteten Feldstaerken der zu erfassenden Magnetfelder haben schliesslich entscheidend zur Wahl des verwendeten Magnetometers beigetragen. Titel in Englisch: Detection of reinforcement breaks with the magnetic flux leakage method.

  • Corporate Authors:

    BUNDESAMT FUER STRASSENBAU (ASTRA) / OFFICE FEDERAL DES ROUTES (OFROU)

    MUEHLESTRASSE 2, ITTIGEN
    BERN,   Switzerland  CH-3003
  • Authors:
    • WOLF, T
    • VOGEL, T
  • Publication Date: 2013-8

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 102S
  • Serial:
    • Issue Number: 652

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01525472
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL)
  • Files: ITRD
  • Created Date: May 28 2014 2:11PM