Optimierung der Fugenteilung bei Verkehrsflaechen mit besonderer Geometrie

Bei allen Verkehrsflaechen, die eine Parallelitaet von Fahrtrichtung (festgelegt durch die Markierung), Fahrbahnachse und Fahrbahnrand zeigen, ergibt sich zwangslaeufig eine eindeutige und rechtwinklige Zu- beziehungsweise Anordnung von Laengs- und Querfugen, womit die Forderung nach moeglichst idealen, das heisst, quadratischen Plattenformaten in der Regel problemlos eingehalten werden kann. Diese Parallelitaet ist jedoch fuer Verkehrsflaechen mit besonderer Geometrie nicht mehr gegeben, womit bei der Fugeneinteilung unguenstige Plattenabmessungen oder -formen nicht vermieden werden koennen. Platten mit Geometrien ausserhalb der Festlegungen der Zusaetzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien fuer den Bau von Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln und Fahrbahndecken aus Beton (ZTV Beton-StB 07) werden demzufolge mit einer oberen Betonstahlbewehrung versehen, um gegebenenfalls auftretende Risse klein zu halten. Weiter zu beruecksichtigen ist, dass die genannten Verkehrsflaechen durch spezielle, hohe Belastungen gekennzeichnet sind, fuer die die Betonbauweise wegen der temperaturunabhaengigen Standfestigkeit, der grossen Tragwirkung und der Schubfestigkeit besonders geeignet ist. Fuer die individuelle Problemstellung ist die notwendige, detaillierte Untersuchung jedoch aeusserst aufwendig. Ziel der Forschungsarbeit sind standardisierte Loesungen und Regelungen, durch die bei der Planung die Fugenteilung dahin gehend optimiert wird, dass die unbewehrte Betonbauweise weitestgehend gleichbleibend auch bei Platten mit besonderer Geometrie angewandt werden kann. Durch eine einfache Handhabe soll eine verbesserte Akzeptanz der Beton-Bauweise erreicht werden.