Neue Visualisierungsmethoden in der Planung oder: "Ich sehe was, was Du nicht siehst"

Die Assoziationen mit dem Kinderspiel moegen im ersten Moment positive Erinnerung an vergangene Tage ausloesen, jedoch verbirgt sich hinter diesem plakativen Titel auch ein Grundproblem der Wissensvermittlung in der raeumlichen Planung. Wie ist es moeglich, staedtebauliche Gestaltungsprozesse schnell, einfach und fuer jedermann verstaendlich zu kommunizieren? Erinnern wir uns zurueck. Vor nicht allzu langer Zeit wurden Planungsinhalte noch mit zweidimensionalen Handskizzen oder Strichzeichnungen in Planungsausschuessen diskutiert. Durch die leichtere Handhabung im Bereich der 3D-Modellierung und der immer groesseren Verbreitung von 3D-Stadtmodellen konnten realitaetsnahe virtuelle Modelle entwickelt werden. Diese erlauben es, Neuplanungen von allen Seiten zu begutachten oder mit Planungsvarianten zu experimentieren. Dadurch entsteht eine bessere Kommunikationsgrundlage mit den an der Planung und Ausfuehrung beteiligten Akteuren. Ein Kritikpunkt bei dieser Herangehensweise ist vielfach, dass der Aufwand und damit die Kosten fuer die Erstellung dieser dreidimensionalen Umgebung zu hoch sind. Waere es nicht einfacher, Neuplanungen mit der Realitaet zu ueberlagern? An diesem Punkt kommt die Technik der "Augmented Reality" mit ins Spiel. Sie ermoeglicht es, in real existierende Situationen neue digitale Inhalte einzuspielen. Es entsteht eine Kombination von virtuellen und realen Objekten in realer Umgebung. (A)

  • Authors:
    • ZEILE, P
  • Publication Date: 2012

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 27-9
  • Serial:
    • PLANERIN
    • Issue Number: 5
    • Publisher: VEREINIGUNG FUER STADT-, REGIONAL- UND LANDESPLANUNG (SRL) E.V.

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01491429
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Sep 3 2013 12:24PM