Besuch in Goeteborg

Vor allem in den 1970er und 1980er Jahren fand Goeteborg mit intelligenten Massnahmen zur Beruhigung des motorisierten Verkehrs in der Innenstadt und zur Foerderung des oeffentlichen Verkehrs viel Aufmerksamkeit. Es wird der Frage nachgegangen, was aus diesen Bemuehungen geworden ist. Kennzeichnend ist insgesamt gesehen die Kontinuitaet, mit der kontrollierte, restriktive Loesungen fuer den weiter wachsenden Kraftfahrzeugverkehr, Alternativen zum Auto, die Kontrolle von Laerm und Schadstoffemissionen sowie das Ziel Verkehrssicherheit verfolgt werden. Mittel dazu ist eine restriktive Parkraumpolitik, die City-Maut, ein Leihfahrradsystem ("Styr&Staell") sowie vor allem der oeffentliche Verkehr mit Strassenbahnen, die im Beitrag naeher vorgestellt werden. Durch die realisierten Anstrengungen (Zonensystem fuer den privaten Kraftfahrzeugverkehr, Beschleunigung des oeffentlichen Verkehrs) hat es zwischen 1970 und 2002 eine Reduzierung der Einfahrten von Autos um 55 % gegeben. Im Jahr 2000 kam es zum Goeteborg-Abkommen (Goeteborgsoeverenskommelsen), das Baumassnahmen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur zur Verbesserung von Umwelt und Erreichbarkeit festlegte.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Illustrations; References;
  • Pagination: pp 4-8
  • Serial:
    • Verkehrszeichen
    • Volume: 29
    • Issue Number: 2
    • Publisher: VZ Dr. Kalwitzki
    • ISSN: 0179-535X

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01492515
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 28 2013 1:42AM