Sensorische Qualitaetswahrnehmung von Drehschaltern objektivieren

Fahrzeuge naehern sich in ihrem Funktionsumfang immer weiter an, wodurch die Hersteller gezwungen sind, neue Differenzierungsmerkmale zu identifizieren und diese weiter zu entwickeln. Aus Sicht der Kunden endet die Qualitaetswahrnehmung des Fahrzeuginnenraums eines Automobils nicht beim Erfassen von Leistungsdaten und messbaren Produktmerkmalen. Bewusst und unbewusst verarbeitet und bewertet der Kunde eine Vielzahl von Informationen, die beim Kontakt ueber die unterschiedlichen Sinne aufgenommen werden. Diese wahrgenommene Qualitaet (Perceived Quality) versteht sich dabei als Resultat eines kognitiven und emotionalen Vergleichsprozesses zwischen den bewussten und unbewussten Erwartungen der Kunden und den realen technischen Produkteigenschaften in spezifischen Gebrauchssituationen. Die Identifizierung der subjektiven Kriterien stellt die Hersteller vor eine grosse Herausforderung. Eine Hilfestellung fuer die gezielte und ressourceneffiziente Produktentwicklung ist die Kenntnis der Wahrnehmungsschwellen des Kunden. Zur Identifikation dieser Wahrnehmungsschwellen wurden exemplarisch Drehschalter auf deren haptische Oberflaecheneigenschaften (wie zum Beispiel Rauheit oder Haerte) sowie deren Auspraegungen untersucht. Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefoerderten Projekts „Entwicklung einer Systematik zur sensorischen Untersuchung der Qualitaetswahrnehmung von Gebrauchsguetern“ wurde ein dreiphasiges Vorgehen entwickelt, welches die subjektive Kundenwahrnehmung objektiviert.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01492150
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 14 2013 8:07AM