3D-Messtechnik fuer Komponentenversuche in der Fahrzeugsicherheit

Um seine Fahrzeuge in den USA vermarkten zu koennen, muss ein deutscher Fahrzeughersteller der amerikanischen Behoerde die Einhaltung der Pruefvorschriften nach FMVSS nachweisen. Der Federal Motor Vehicle Safety Standard (FMVSS) bezieht sich auf Zulassungen von Neufahrzeugen, die fuer den US-amerikanischen Markt bestimmt sind. Aufgrund der immer kuerzer werdenden Produkt- und Entwicklungszyklen von Komponenten und Fahrzeugen steigen die Anforderungen an die Effizienz von Simulationen und Versuchen fuer die Automobil- und Zuliefererindustrie. Der Einsatz optischer 3D-Koordinatenmesstechnik, speziell photogrammetrischer Messsysteme, bietet Loesungen, die die Versuchsvorbereitung und die Versuchsdurchfuehrung vereinfachen. Die Anforderungen an den Mess- und Versuchsaufbau fuer die Regelungen zum Kopfaufschlag im oberen Fahrzeuginnenraum (FMVSS 201 und FMVSS 201u) werden beschrieben. Fuer die 2011 erlassene Regelung zur Reduzierung der Anzahl der schweren Verletzungen und Todesfaelle infolge des Herausschleuderns der Insassen aus den Seitenscheiben bei einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Fahrzeugueberschlaegen (Rollover) (FMVSS 226) schreibt das Gesetz aus Effizienz-, Kosten- und Reproduzierbarkeitsgruenden eine Ersatzpruefung vor. Auf die Anforderungen an die mobile Koordinatenmesstechnik nach FMVSS 226 wird ebenfalls eingegangen. Der Einsatz optischer Messtechnik im Bereich der Komponentenversuche in Pruefstandumgebungen bietet Kosten- und Zeiteinsparungen bei gleichzeitiger Genauigkeitssteigerung der Versuchsergebnisse.

  • Availability:
  • Authors:
    • Wolff, M
    • Rietdorf, A
    • KNOTZ, C
  • Publication Date: 2013-5

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01492151
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jul 17 2013 3:43AM