Fussverkehr

In der Studie wurden wissensbasierte Praeventionsempfehlungen zur Steigerung der Sicherheit von Fussgaengern auf Schweizer Strassen erarbeitet. In der Schweiz werden im Durchschnitt pro Jahr 68 Fussgaenger getoetet und 700 schwer verletzt. Fussgaenger machen bei allen im Strassenverkehr schwer verletzten Verkehrsteilnehmenden einen Anteil von 15 Prozent, bei den Getoeteten von 20 Prozent aus. Ein ueberdurchschnittlich hohes Risiko tragen aeltere Fussgaenger ab 75 Jahren. Mehr als die Haelfte der Getoeteten sind Senioren ab 65 Jahren. Aber auch bei den Kindern bis 9 Jahre zeigt sich ein erhoehtes Risiko. Auf Innerortsstrassen ereignen sich 9 von 10 schweren Fussgaengerunfaellen. Die Sterblichkeit der Fussgaenger steht in direktem Zusammenhang mit der signalisierten Hoechstgeschwindigkeit. Unfaelle beim Queren (davon mehr als die Haelfte auf Fussgaengerstreifen) verursachen die meisten schweren Personenschaeden bei Fussgaengern. Im Winter, bei frueh einsetzender Dunkelheit, verunfallen ueberdurchschnittlich viele Fussgaenger. Es werden die zentralsten Ziele zur Verbesserung der Sicherheit der Fussgaenger auf Schweizer Strassen beschrieben und zudem über empfehlenswerte Strategien zur Erreichung dieser Ziele informiert. Die Studie erscheint in Deutsch, mit einer Zusammenfassung in Franzoesisch und Italienisch.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Illustrations; References; Tables;
  • Pagination: 210 S
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01484192
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • ISBN: 978-3-908192-94-7
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 18 2013 5:55AM