TRAGVERHALTEN DES BAUSTAHLS BEI EBENEN SPANNUNGSZUSTAENDEN

DIE RECHNERISCHEN TRAGLASTEN AUF DER BASIS EINES IDEAL-PLASTISCHEN VERFORMUNGSVERMOEGENS WURDEN DURCH DIE VERSUCHSERGEBNISSE BEFRIEDIGEND BESTAETIGT, WENN ALS VERGLEICHBARE GRENZLAST DES VERSUCHES DIEJENIGE BELASTUNG DEFINIERT WIRD, FUER DIE DIE GEMESSENEN PLASTISCHEN TRAEGERVERFORMUNGEN GERADE SO GROSS WIE DIE ELASTISCHEN TRAEGERVERFORMUNGEN SIND. DIESE DEFINITION WURDE IN ANLEHNUNG AN DIE DEFINITION DER STRECKGRENZE BEI STAEHLEN OHNE AUSGEPRAEGTE FLIESSGRENZE (0,2 %-GRENZE) GETROFFEN. DIESE GRENZLAST KANN GLEICHZEITIG ALS DIEJENIGE ANGESEHEN WERDEN, DIE DEN BELASTUNGSBEREICH KLEINER GESAMTVERFORMUNGEN VON DEM GROSSER VERFORMUNGEN TRENNT. DIESE DEFINITION EINER GRENZLAST WAR ERFORDERLICH, WEIL DIE GEMESSENEN LAST-VERFORMUNGS-DIAGRAMME KEINE EINER AUSGEPRAEGTEN FLIESSGRENZE ENTSPRECHENDE HORIZONTALE TANGENTE AUFWEISEN. DA DIE ZUGEHOERIGEN EINACHSIGEN ZUGVERSUCHE EINE AUSGEPRAEGTE FLIESSGRENZE ZEIGTEN, IST ZU FOLGERN, DASS BEI DEN TRAEGERVERSUCHEN DIE FUER DIE AUSBREITUNG DER FLIESSBEREICHE UEBER DEN QUERSCHNITT BIS ZUR VOLLPLASTIZIERUNG ERFORDERLICHEN FLIESSDEHNUNGEN GROESSER SIND, ALS SIE DER WERKSTOFF AUFWEIST, D.H. DIE VERFESTIGUNG DES WERKSTOFFES BEGINNT WEIT VOR ERREICHEN EINER VOLLPLASTIZIERUNG. DER VERGLEICH VON BRUCHLASTEN MIT DEN RECHNERISCHEN TRAGLASTEN IST WEGEN DER VERFESTIGUNG NICHT MOEGLICH. DIE ERMITTELTEN TRAGLASTEN ZEIGEN, DASS FUER TRAEGER MIT QUERKRAEFTEN, DIE GROESSER ALS 0,8 ZUL Q SIND (ZUL Q NACH DIN 1050), DIE TRAGSICHERHEIT IM LASTFALL H BIS AUF 1,27 ABSINKEN KANN. FUER KLEINERE QUERKRAEFTE IST EINE TRAGSICHERHEIT VON 1,50 M LASTFALL H EINGEHALTEN. DIE UNTERSUCHUNGEN BESCHRAENKEN SICH AUF MINDESTENS EINFACHSYMMETRISCHE QUERSCHNITTE, DEREN QUERKRAFT IN DER SYMMETRIEEBENE LIEGT. (A*).