SPALTZUG/STIRNZUG- UND SCHUBBEWEHRUNG IM EINTRAGUNGSBEREICH VORGESPANNTER FERTIGTEILTRAEGER

DIE IM EINTRAGUNGSBEREICH DER VORSPANNUNG GEWECKTEN ZUGBEANSPRUCHUNGEN DES BETONS WURDEN GENAU UNTERSCHIEDEN: 1) SPRENGWIRKUNG (RINGFOERMIGE ZUGSPANNUNGEN IM UEBERTRAGUNGSBEREICH DER SPANNDRAEHTE); 2) SPALTZUGWIRKUNG (ZUGSPANNUNGEN IM INNERN DES EINTRAGUNGSBEREICHES INFOLGE KRAFTAUSBREITUNG); 3) STIRNZUGWIRKUNG (ZUGSPANNUNGEN AM BELASTETEN STIRNRAND INFOLGE KRAFTAUSBREITUNG). DIE UEBERLAGERUNG DER SPALTZUG/STIRNZUG- UND QUERKRAFTWIRKUNG WURDE AN 4 SPANNBETT-TRAEGERN IM VERSUCH STUDIERT (SPANNBEWEHRUNG: GERIPPTE DRAEHTE BZW. LITZEN). HIERBEI WURDEN U.A. DIE RISSENTWICKLUNG UND BUEGELBEANSPRUCHUNG VERFOLGT. IM VERSUCH WURDE DIE THEORETISCHE VORSTELLUNG BESTAETIGT, DASS DIE WIRKUNGEN NICHT UEBERLAGERT ZU WERDEN BRAUCHEN. OERTLICH IST LEDIGLICH DIE JEWEILS GROESSERE ZUGKRAFT (AUS SPALTZUG/STIRNZUG ODER AUS SCHUB) DURCH BUEGEL ABZUDECKEN. DIE IN DEN SPANNBETON-RICHTLINIEN (1973) GEFORDERTE ADDITION KANN ENTFALLEN. BEDENKLICH ERSCHEINEN DIE AN DEN VERSUCHSTRAEGERN BEOBACHTETEN SPRENGRISSE (RISSE IM ZUGGURT PARALLEL ZU SPANNDRAEHTEN). DIE IN DEN BESTIMMUNGEN GEFORDERTEN MINDEST-BETONDECKUNGEN SIND OFFENBAR FUER PLOETZLICHE SPANNKRAFTUEBERTRAGUNG (TRENNEN DER DRAEHTE) NICHT AUSREICHEND. (A*).