AUSBILDUNG VON LAERMDAEMMENDEN STUETZWAENDEN AN STADTAUTOBAHNEN

ES WURDE DIE SCHALLAUSBREITUNG VON VERKEHRSGERAEUSCHEN IM BEREICH DER RANDBEBAUUNG EINER STADTAUTOBAHN (BERLIN) DURCH FREQUENZBEWERTETE SCHALLPEGELMESSUNGEN, OKTAVPEGELDIAGRAMME, SCHALLPEGELDIFFERENZEN ALS FUNKTION DER FREQUENZ UND DURCH PEGELZEITDIAGRAMME BESTIMMT. DABEI WURDEN DIE VERHAELTNISSE BEI VORHANDENSEIN EINSEITIGER HOHER SCHALLREFLEKTIERENDER UND SCHALLABSORBIERENDER STUETZWAENDE VERGLICHEN MIT DER AUSBREITUNG IM FREIEN SCHALLFELD UND BEI ALLSEITIG REFLEKTIERENDER FAHRBAHNBEGRENZUNG (TUNNEL). ABGESEHEN VON OERTLICHEN UNZULAENGLICHKEITEN ZEIGTEN STUETZWANDVERKLEIDUNGEN EINE HOHE SCHALLABSORPTION IM GESAMTEN FREQUENZBEREICH, UNABHAENGIG VOM WANDABSTAND. BEI DEN FAHRBAHNBEGRENZUNGEN DURCH STUETZWAENDE ERGAB SICH EINE LAERMMINDERUNG DURCH BEUGUNGSWIRKUNGEN, DIE ALLERDINGS BEEINTRAECHTIGT WERDEN, WENN AUF DER ANDEREN FAHRBAHNSEITE REFLEKTIERENDE BAUTEILFLAECHEN (Z.B. BETONBRUESTUNGEN) VORHANDEN SIND. ERHEBLICHE UNTERSCHIEDE FUER DIE MAXIMALPEGEL UND MEHR NOCH FUER DEN PEGELZEITVERLAUF BZW. DIE SCHALLAUSBREITUNG IN FAHRSPURRICHTUNG ZEIGTEN SICH ZWISCHEN REINEN FREIFELDMESSUNGEN UND SOLCHEN IM TUNNEL. ZUSAMMENFASSEND WERDEN MASSNAHMEN ZUR SCHALLBEUGUNG ALS SEHR LOHNEND BEZEICHNET, INSBESONDERE 1. BEI NAHER RANDBEBAUUNG, DIE EINER STUETZWAND GEGENUEBERLIEGT; 2. BEI ZWEISEITIGER RANDBEBAUUNG AUF BEIDEN STUETZWAENDEN, WENN BEIDE FAHRBAHNEN DIREKT NEBENEINANDER LIEGEN UND UNMITTELBAR DURCH STUETZWAENDE BEGRENZT WERDEN; 3. IM BEREICH VON UNTERFUEHRUNGEN; 4. IM BEREICH VON EINFAHRTRAMPEN; 5. IM BEREICH VON TUNNELN FUER DIE RANDBEBAUUNG AM TUNNELAUSGANG, FUER NISCHEN VON BUSHALTESTELLEN IM TUNNEL UND FUER DEN GESAMTEN TUNNEL; 6. BEI FAHRBAHNBEGRENZUNGEN VON HOCHSTRASSEN IN FORM VON SEITENWAENDEN. (ALTE IDS-NR. 32749).