UEBERLAGERUNG VON SCHEIBEN- UND PLATTENTRAGWIRKUNG; VERSUCHSERGEBNISSE AN EINEM TRAEGER

BEI DEN UEBLICHEN QUERSCHNITTEN VON SPANNBETONBRUECKEN UEBERLAGERN SICH IN DEN STEGEN DER QUER-KRAFTSCHUB UND DIE AUS DER FAHRBAHNPLATTE EINGELEITETE QUERBIEGUNG. DIE UNTERSUCHUNG - MIT DER EINE FRUEHERE FORSCHUNGSARBEIT (IRRD 700832) FORTGESETZT WURDE - SOLLTE KLAEREN, OB DIE QUERSCHLITZE DER SCHUBBEWEHRUNG UND DER BEWEHRUNG FUER DIE QUERBIEGUNG AUFEINANDER ANGERECHNET WERDEN KOENNEN. AN EINEM 8,50 M LANGEN SPANNBETONTRAEGER MIT I-QUERSCHNITT WURDE DIE SCHUBTRAGFAEHIGKEIT DES STEGES BEI UEBERLAGERTER QUERBIEGUNG UNTERSUCHT. DER ABSTAND DER EINZELLAST ZU DEN AUFLAGERN WAR SO GEWAEHLT, DASS DER KUERZERE TRAEGERTEIL EINER HOHEN SCHUBBEANSPRUCHUNG UND DER LAENGERE TRAEGERTEIL EINER MITTLEREN SCHUBBEANSPRUCHUNG AUSGESETZT WAREN. DAS QUERBIEGEMOMENT WURDE KONSTANT UEBER DIE TRAEGERLAENGE AUFGEBRACHT, WOBEI UEBER DIE STEGHOEHE EINE DREIECKSFOERMIGE MOMENTENVERTEILUNG MIT DEM MAXIMALMOMENT AM ZUGGURTANSCHNITT DES STEGES VORLAG. DAS QUERBIEGEMOMENT FUER GEBRAUCHSLAST ENTSPRACH DER FUER ZUSTAND I HOECHSTZULAESSIGEN QUERBIEGEZUGSPANNUNG DER SPANNBETONRICHTLINIEN. EINE ADDITION DER BEWEHRUNG AUS QUERKRAFT UND QUERBIEGEMOMENT WURDE NICHT VORGENOMMEN. VIELMEHR WURDE AUF DER QUERBIEGEZUGSEITE NUR DER GROESSERE BEWEHRUNGSANTEIL, HIER DIE HALBE SCHUBBEWEHRUNG, IM VERSUCHSTRAEGER ANGEORDNET. DIE ERSTEN SCHRAEGRISSE TRATEN ERWARTUNGSGEMAESS NOCH VOR ERREICHEN DER VOLLEN GEBRAUCHSLAST AUF. UNTER GEBRAUCHSLAST BETRUGEN DIE MAXIMALEN RISSBREITEN IM STEG BEIDER TRAEGERTEILE 0,15 MM UND DIE BUEGELSPANNUNGEN IM UNTEREN STEGBEREICH DER QUERBIEGEZUGSEITE CA. 1850 KP/QCM IM KUERZEREN UND CA. 1450 KP/QCM IM LAENGEREN TRAEGERTEIL. UNTER RECHNERISCHER BRUCHLAST WAR DAS TRAGVERMOEGEN NOCH NICHT ERSCHOEPFT, OBWOHL ALLE MIT MESSSTELLEN VERSEHENEN BUEGEL DER QUERBIEGEZUGSEITE IM LANGEN TRAEGERTEIL DEUTLICHE FLIESSVERFORMUNGEN ZEIGTEN. NACH WEITEREN LASTERHOEHUNGEN WURDE DER VERSUCH DURCH EINEN STEGBRUCH IM KURZEN TRAEGERTEIL BEENDET. DIE SICHERHEITSBEIWERTE, BERECHNET ALS VERHAELTNIS DER IM VERSUCH FESTGESTELLTEN BRUCHWERTE ZU DEN NACH DEN SPANNBETONRICHTLINIEN ZULAESSIGEN BEANSPRUCHUNGEN ERGABEN SICH WIE FOLGT: FUER QUERKRAFTSCHUB: KURZER UND LANGER TRAEGERTEIL JE 1,91; FUER QUERBIEGUNG: KURZER TRAEGERTEIL 2,53, LANGER TRAEGERTEIL 2,63. DARAUS WIRD GEFOLGERT, DASS EINE ADDITION DER BEWEHRUNGSMENGEN AUS QUERKRAFT (VOLLE SCHUBDECKUNG) UND QUERBIEGUNG NICHT ERFORDERLICH IST, WENN DIE IN DEN SPANNBETONRICHTLINIEN GEGEBENE BEGRENZUNG DER QUERBIEGUNG EINGEHALTEN WIRD.