FAHRER, FAHRZEUG, VERKEHRSFLUSS UND VERKEHRSSICHERHEIT - FOLGERUNGEN AUS DEN BEWEGUNGSGESETZEN FUER FAHRZEUG, STRASSE UND FAHRER

AN DAS FAHRZEUG UND AN DIE FAHRBAHN WIRD IM HINBLICK AUF DEN VERKEHRSFLUSS GEFORDERT, DASS ALLE FAHRZEUGE AUF EINER GEGEBENEN STRASSENOBERFLAECHE MOEGLICHST GLEICHES BREMSVERMOEGEN AUFWEISEN SOLLTEN. DIE REIFEN SOLLTEN BESONDERS SORGFAELTIG AUSGEWAEHLT WERDEN. BEI PROGRESSIVER TEILBREMSUNG SOLLTE STETS BREMSSTABILITAET GEWAEHRLEISTET SEIN, WENN IRGEND MOEGLICH DURCH RICHTIGE ABSTIMMUNG DER BREMSBELAEGE. DER KRAFTSCHLUSSBEIWERT DER TROCKENEN STRASSE SOLLTE NICHT SO HOCH SEIN, WOBEI EIN GLEICHMAESSIGER KRAFTSCHLUSSBEIWERT ANZUSTREBEN SEI. - BEZUEGLICH DES FAHRERS WIRD GEFORDERT, DASS JEDER SEINE REAKTIONSZEIT KENNEN UND SEINEN ABSTAND DANACH RICHTEN SOLLTE. ER SOLLTE AUSSERDEM DAS BREMSVERHALTEN SEINES FAHRZEUGS KENNEN. AUF GERADER STRECKE UND IN LANGGEZOGENEN KURVEN SOLLTEN VOLLBREMSUNGEN GEMACHT WERDEN, DA STOTTERBREMSUNGEN NUR DEM GEUEBTEN FAHRER NUETZEN. - BEZUEGLICH DES VERKEHRSFLUSSES WIRD AUSGEFUEHRT, DASS DIE "VERNUENFTIGE" GESCHWINDIGKEIT AUF DER AUTOBAHN ODER ENTSPRECHENDEN SCHNELLSTRASSEN SICH NACH DER VERKEHRSDICHTE RICHTET. BEI GROESSERER VERKEHRSDICHTE SOLLTE MAN NICHT AUF DEM UEBERHOLSTREIFEN DRAENGELN. UEBERHOLVORGAENGE SOLLTEN NUR BEI KLEINER UND MITTLERER VERKEHRSDICHTE DURCHGEFUEHRT WERDEN. BEI GROSSER VERKEHRSDICHTE SOLLTEN LANGSAME FAHRER VERSUCHEN, SICH DEM VERKEHRSFLUSS ANZUGLEICHEN. DIE DIFFERENZGESCHWINDIGKEIT ZWISCHEN DEN FAHRZEUGEN SOLLTE NICHT ZU GROSS SEIN. EINE GENERELLE GESCHWINDIGKEITSBEGRENZUNG SEI BEI GERINGER VERKEHRSDICHTE NICHT GERECHTFERTIGT.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 234-72
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Subject/Index Terms

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  • Accession Number: 01300842
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 21 2010 8:00AM