SPANISCHE SPEZIALITAETEN: BESONDERHEITEN BEI DER HAFTUNG AUS VERKEHRSUNFAELLEN IN SPANIEN

IM SPANISCHEN RECHT IST DIE GEFAEHRDUNGSHAFTUNG IM STRASSENVERKEHRSRECHT ERST DURCH DAS GESETZ VOM 24.12.1962 EINGEFUEHRT WORDEN. DER SACHLICHE GELTUNGSBEREICH IST JEDOCH AUF PERSONENSCHAEDEN BEGRENZT. DIE HAFTUNG AUS VERSCHULDEN IST IM SPANISCHEN RECHT ZWEISPURIG GEREGELT, NAEMLICH IM ZIVILGESETZBUCH UND IM STRAFGESETZBUCH. DABEI HAT DIE HAFTUNG AUS DEM STRAFGESETZBUCH DEN VORRANG. DAS WIRKT SICH SOWOHL BEI DER BEMESSUNG DER HOEHE DES SCHADENERSATZES ALS AUCH HINSICHTLICH DER VERJAEHRUNG AUS. ZUDEM ERGEBEN SICH IM EINZELFALL SCHWIERIGKEITEN, INSBESONDERE WENN WEGEN TODES ODER ABWESENHEIT DES TAETERS KEIN STRAFGERICHTLICHES URTEIL ERGEHT. DER OBERSTE SPANISCHE GERICHTSHOF BEJAHT FUER DIESEN FALL DIE LAENGERE VERJAEHRUNGSZEIT, DIE FUER ERSATZANSPRUECHE AUFGRUND DES STRAFGESETZBUCHES GILT.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 291-5
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01300773
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 21 2010 7:59AM