RECHTSFRAGEN ZUM FAHREN UNTER MEDIKAMENTENWIRKUNG

BEI DER BEURTEILUNG DES EINWIRKENS VON MEDIKAMENTEN AUF DIE FAHRTUECHTIGKEIT AUS RECHTLICHER SICHT GEHT ES VOR ALLEM UM DIE KAUSALITAET UND DAS VERSCHULDEN. DIE KAUSALITAET IST UMSO SCHWIERIGER ZU BEURTEILEN, ALS NEBEN DEM MEDIKAMENT AUCH ANDERE UMSTAENDE (DIE DEM MEDIKAMENTENGEBRAUCH ZUGRUNDELIEGENDE KRANKHEIT, ALKOHOLGENUSS, ALLGEMEINE UNACHTSAMKEIT) ZUR HERBEIFUEHRUNG DER FAHRUNTUECHTIGKEIT BEIGETRAGEN HABEN KOENNEN. DAS GERICHT WIRD IN DER REGEL NICHT OHNE SACHVERSTAENDIGE BERATUNG AUSKOMMEN KOENNEN. ZUM VERSCHULDEN GEHOERT KENNTNIS ODER FAHRLAESSIGE NICHTKENNTNIS DER MOEGLICHKEIT EINER WIRKUNG DES MEDIKAMENTS AUF DIE FAHRTUECHTIGKEIT. DER VERKEHRSTEILNEHMER KANN SEINE KENNTNIS AUS EIGENER ERFAHRUNG, EIGENER SACHKENNTNIS, WARNENDEN HINWEISEN DES ARZTES, DES APOTHEKERS ODER DES HERSTELLERS BEZIEHEN. DEM BETROFFENEN OBLIEGT EINE INFORMATIONSPFLICHT. EINE ENTSPRECHENDE UNTERRICHTUNGSPFLICHT DES ARZTES GEGENUEBER DEM PATIENTEN WIRD BEJAHT. BESONDERE BEDEUTUNG KOMMT DER WARNUNG DURCH DEN HERSTELLER AUF DEN BEIPACKZETTELN ZU. DER BENUTZER MUSS DERARTIGE WARNHINWEISE BEACHTEN. RANDPROBLEME, WIE INSBESONDERE DER UMFANG DER FORSCHUNGSPFLICHT DES HERSTELLERS, WERDEN EROERTERT.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 8-15
  • Serial:
    • ARZT U AUTO
    • Volume: 53
    • Issue Number: 10
    • ISSN: 0341-4434

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01300750
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 21 2010 7:58AM