DIE PRAXIS DER NEUROLOGISCHEN FUEHRERSCHEINBEGUTACHTUNG

HAEUFIGSTE NEUROLOGISCHE BEGUTACHTUNG ERFOLGT BEI EPILEPSIE, BEI SENSOMOTORISCHEN STOERUNGEN, BEI AUSGEPRAEGTEN CEREBROVASCULAEREN PROZESSEN UND ZUSTANDSBILDERN NACH SCHAEDELHIRNTRAUMEN. IN JEDEM IST DIE GESAMTPERSOENLICHKEIT MITZUBEURTEILEN UND EINE INDIVIDUELL ANGEPASSTE ENTSCHEIDUNG ZU TREFFEN. BEI EPILEPSIE ERGEBEN SICH FOLGENDE RICHTLINIEN: 1) BEI GESICHERTEN ANFAELLEN WIRD DIE FAHRERLAUBNIS NICHT ERTEILT. 2) NACH 2- BIS 3JAEHRIGER ANFALLSFREIHEIT UNTER ANTIEPILEPTISCHER MEDIKATION KANN DIE FAHRERLAUBNIS ERTEILT WERDEN. 3) ES SIND JEDOCH REGELMAESSIGE FACHAERZTLICHE KONTROLLEN EINSCHLIESSLICH DES EEGS ZU FORDERN. 4) EINE NEUROPSYCHOLOGISCHE UNTERSUCHUNG IM HINBLICK AUF DAS AUSMASS DES PSYCHOORGANISCHEN SYNDROMS SOWIE ZUR MESSUNG DER VIGILANZ, REAKTIONSFAEHIGKEIT UND DER PSYCHOMOTORIK MUSS DURCHGEFUEHRT WERDEN. BEI ANDEREN NEUROLOGISCHEN LEIDEN MUESSEN DER ERKRANKUNGSQUERSCHNITT (NEUROLOGISCHER AUSFALL), DER LAENGSSCHNITT (AETIOLOGIE, VERLAUF) UND DAS PERSOENLICHKEITS- BZW. LEISTUNGSPROFIL INDIVIDUELL BEURTEILT WERDEN. (A).

  • Authors:
    • WESSELY, P
    • MALY, J
  • Publication Date: 1977-11

Language

  • German

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  • Accession Number: 01296626
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 21 2010 6:00AM