REISSVERSCHLUSSVERFAHREN

DIE OESTERREICHISCHE STRASSENVERKEHRSORDNUNG HAT KEINE REGELUNG FUER FAELLE GETROFFEN, IN DENEN SICH DIE AUS ZWEI ODER MEHREREN FAHRSTREIFEN IN EINER RICHTUNG BESTEHENDE FAHRBAHN UM MINDESTENS EINEN FAHRSTREIFEN VERENGT. DAS KFV SCHLUG BEREITS 1971 VOR, IN DIESER SITUATION DAS REISSVERSCHLUSS-SYSTEM ANZUWENDEN. ES GEWAEHREN SICH DABEI ABWECHSELND DIE FAHRER BEIDER KOLONNEN DEN VORRANG. DIE BUNDESDEUTSCHE VERORDNUNG UEBER MASSNAHMEN IM STRASSENVERKEHR VOM 25. 11. 1975 HAT EINE SOLCHE REGELUNG BEREITS GETROFFEN, WOBEI IM GESETZESTEXT AUSDRUECKLICH DIE BEZEICHNUNG "REISSVERSCHLUSS" AUFSCHEINT. DER PRESSEDIENST DES ARBOE HAT IN EINEM RUNDSCHREIBEN VOM 9. 4. 1976 DIE OESTERREICHISCHEN KRAFTFAHRER AUF DIE NEUE REGELUNG IN DER BRD AUFMERKSAM GEMACHT UND ERSUCHT FREIWILLIG DAS SYSTEM "EINMAL RECHTS, EINMAL LINKS" ZU PRAKTIZIEREN. DIE PRESSESTELLE DES DEUTSCHEN VERKEHRSSICHERHEITSRATES FUEHRT IN EINER AUSSENDUNG VOM 11. 9. 1976 AUS, DASS ES KEINE BESSERE MOEGLICHKEIT ALS DAS REISSVERSCHLUSS-SYSTEM IM FALLE VON FAHRBAHNVERENGUNGEN GAEBE, EMPFIEHLT ABER DEM AUTOFAHRER, SICH DURCH HANDZEICHEN ZU VERSTAENDIGEN, UM MISSVERSTAENDNISSE ZU VERMEIDEN. (KFV/HE).

  • Authors:
    • BRUELLER, A
  • Publication Date: 1977-6

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01296529
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 21 2010 5:58AM