DER EINFLUSS DES STRASSENBELAGES AUF DAS ROLLGERAEUSCH VON PERSONENWAGEN

DIE GERAEUSCHENTWICKLUNG VON PERSONENKRAFTWAGEN AUF EINEM ZUR VERBESSERUNG DER WASSERABFUEHRUNG NACHTRAEGLICH MIT EINGESCHNITTENEN RILLEN VERSEHENEN BETONBELAG IM VERGLEICH MIT DERJENIGEN AUF VERSCHIEDENEN NICHT GERILLTEN FAHRBAHNOBERFLAECHEN SOWIE DAS IN STRASSENTUNNELN AUF BETON- UND AUF ASPHALT-BELAEGEN ENTSTEHENDE ROLLGERAEUSCH WURDEN UNTERSUCHT. ES WURDEN AUSSENGERAEUSCH- (VORBEIFAHRTPEGEL NACH ISO R 362) UND INNENGERAEUSCHMESSUNGEN (IM FAHRZEUG, MITTE FAHRGASTRAUM) DURCHGEFUEHRT. BEI DEN MESSUNGEN IN TUNNELN WURDEN NUR INNENGERAEUSCHMESSUNGEN VORGENOMMEN. DAS TESTFAHRZEUG WURDE IM WECHSEL MIT STRASSENPROFIL-REIFEN UND MIT WINTERPROFIL-REIFEN, BEIDE IN GUERTELBAUART, AUSGERUESTET; BEI DEN TUNNELMESSUNGEN WURDEN NUR STRASSENPROFILREIFEN VERWENDET. GEMESSEN WURDE BEI ROLLGESCHWINDIGKEITEN VON 80, 100, 120 KM/H, IM TUNNEL BEI 80 UND 100 KM/H. ALS FAHRBAHNBELAEGE WURDEN EIN MIT QUERRILLEN IN 2,5 CM ABSTAND VERSEHENER UNBEFAHRENER BETONBELAG UND 4 ANDERE BELAEGE VERSCHIEDENER TEXTUR: BETON UNBEFAHREN, BETON FUGENLOS 15 JAHRE ALT, ASPHALT 1 JAHR ALT UND EINE OBERFLAECHENBEHANDLUNG SPLITT 10/16 NEU, VERGLICHEN, BEI DEN TUNNELMESSUNGEN EIN BETONBELAG MIT EINEM ASPHALTBELAG. DIE MESSUNGEN WURDEN BEI TROCKENER UND NASSER FAHRBAHN, IM TUNNEL BEI TROCKENER FAHRBAHN VORGENOMMEN. DAS ROLLGERAEUSCH WURDE UNTER AUSSCHALTUNG VON UMGEBUNGSEINFLUESSEN OHNE ANTRIEB (OHNE MOTORGERAEUSCH) ERMITTELT. AUF TROCKENER FAHRBAHN IST DIE INTENSITAET DES ROLLGERAEUSCHES IM WESENTLICHEN PROPORTIONAL DER 3. BIS 4. POTENZ DER ROLLGESCHWINDIGKEIT, AUF NASSER FAHRBAHN PROPORTIONAL DER 2. BIS 3. POTENZ. DIE GERAEUSCHENTWICKLUNG LIEGT AUF DEN VERGLEICHSBELAEGEN ETWA IN DER GLEICHEN GROESSENORDNUNG, WAEHREND DER QUERGERILLTE BETONBELAG BIS ZU 7 DB(A) HOEHERE WERTE ZEIGT ALS DIE UEBRIGEN BELAEGE. AUF NASSER FAHRBAHN LIEGT DIE ROLLGERAEUSCHENTWICKLUNG IM GANZEN HOEHER, DIE DES QUERGERILLTEN BETON IM MITTEL JEDOCH NUR UM 1 BIS 2 DB(A) HOEHER ALS BEI DEN VERGLEICHSFAHRBAHNEN. DIE FREQUENZSPEKTREN UND SUMMENPEGEL WURDEN UNTERSUCHT. DER EINFLUSS DER PROFILART DER REIFEN ZEIGT SICH IN EINEM UNTERSCHIED IM SUMMENPEGEL VON MAXIMAL 2 DB(A) ZU UNGUNSTEN DES WINTERPROFILS. AUS DEM ERGEBNIS DER SCHMALBANDANALYSE WURDE ABGELEITET, DASS DER EINFLUSS DES REIFENPROFILS AUF DIE GERAEUSCHEMISSION UMSO GROESSER IST, JE FEINER DIE OBERFLAECHENTEXTUR DER FAHRBAHN UND JE GROESSER DIE PROFILTIEFE DES REIFENS IST. BEI DEN INNENGERAEUSCHMESSUNGEN BEIM DURCHFAHREN VON TUNNELN KONNTE FUER DIE VERGLICHENEN FAHRBAHNBELAEGE BETON UND ASPHALT MIT DEM VERWENDETEN TESTFAHRZEUG IN BEZUG AUF DEN GERAEUSCHPEGEL KEIN WAHRNEHMBARER UNTERSCHIED FESTGESTELLT WERDEN.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 511-6
  • Serial:
    • SCHWEIZ BAUZTG
    • Volume: 95
    • Issue Number: 29
    • Publisher: VERLAGS-AG DER AKADEMISCHEN TECHNISCHEN VEREINE
    • ISSN: 0036-7524

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01294601
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 21 2010 4:39AM