MESSUNG DER BODENBESCHLEUNIGUNG BEI ERDBEBEN

AUSGANGSPUNKT FUER BAUDYNAMISCHE BERECHNUNGEN AUF MOEGLICHE ERDBEBENLASTEN BILDEN HERDNAHE SEISMOGRAPHISCHE REGISTRIERUNGEN. DIESE ERFORDERN GEGENUEBER DER SONST UEBLICHEN DAUERREGISTRIERUNG EINE HOHE REGISTRIERGESCHWINDIGKEIT, UM FREQUENZEN OBERHALB 1 HZ AUFLOESEN ZU KOENNEN. IN DEUTSCHLAND IST DAS DER ERSTE VERSUCH, SOLCHE REGISTRIERUNGEN DURCH EREIGNISGESTEUERTE AUFNAHME DURCHZUFUEHREN. DIE SEISMISCHE ZEITFUNKTION WIRD ELEKTRONISCH FUER EINE DAUER VON 5 S GESPEICHERT. DIESER ZEITRAUM WIRD BENUETZT, UM DAS SIGNAL IN SEINER AMPLITUDE ZU BESTIMMEN UND DAS MAGNETBANDGERAET IN MECHANISCHER HINSICHT IN EINEN AUFNAHMEBEREITEN ZUSTAND ZU VERSETZEN. MIT DIESER ANLAGE KOENNEN BODENBESCHLEUNIGUNGEN VON 2 MM S(-2) BIS 7 M S(-2) BEI EINER OBEREN FREQUENZGRENZE VON 100 HZ AUFGENOMMEN WERDEN. DIE ZEITSIGNALE AUS EINER QUARZUHR ENTHALTEN EINE DATUMSCODIERUNG. BISHER WURDEN 12 SEISMOGRAMME REGISTRIERT. DIE MAXIMALE HORIZONTALE RESULTIERENDE BESCHLEUNIGUNG ERREICHTE 0,7 M S(-2). ES IST BEABSICHTIGT, DIE MESSERGEBNISSE JAEHRLICH IN DEM MITTEILUNGSBLATT DES INSTITUTS FUER BAUTECHNIK ZU VEROEFFENTLICHEN. (A*)