VISUELLE ORIENTIERUNG UND BLICKVERHALTEN VON HOCHGRADIG HOERGESCHAEDIGTEN LENKERN

DER ANLASS DER UNTERSUCHUNG WAR DIE FESTSTELLUNG, DASS GEHOERLOSE AN VERKEHRSUNFAELLEN VERHAELTNISMAESSIG WENIGER BETEILIGT SIND ALS HOERENDE (FEINSILVER). ZIEL DER ARBEIT WAR ZU UNTERSUCHERN, OB UND VON WELCHER ART KOMPENSATORISCHE MECHANISMEN DIESEN "VORZUG" ERKLAEREN. IN ZWEI UNABHAENGIGEN TEILEN WURDE MITTELS EINES POLARITAETSPROFILS (NACH HOFSTAETTER) EINE EINSTELLUNGSMESSUNG VORGENOMMEN; IM ZWEITEN ABSCHNITT WURDE MIT EINEM EYE-MARKER DIE ANZAHL DER BLICKSPRUENGE AUF EINER FESTGELEGTEN MESSSTRECKE ERMITTELT. IN DEN ERGEBNISSEN LIESSEN SICH IM ZWEITEN TEIL UNTERSCHIEDE BEI DER IN BEZUG AUF FAHRERFAHRUNG PARALLELISIERTEN PERSONENGRUPPE NACHWEISEN, DIE DARIN BESTANDEN, DASS GEHOERLOSE EINE HOEHERE BLICKFREQUENZ (BLICKSPRUENGE) GEGENUEBER HOERENDEN ENTWICKELN. IN DER DISKUSSION WURDE VERSUCHT, EINE BEZIEHUNG ZWISCHEN EINIGEN BESTEHENDEN VERKEHRSVERHALTENSMODELLEN UND DEN ERGEBNISSEN HERZUSTELLEN, UM SIE SO ZU ERKLAEREN. MIT DIESER ARBEIT KANN KEINESFALLS EINE UMFASSENDE DARSTELLUNG DER OBENGENANNTEN FRAGE GEGEBEN WERDEN, ES WERDEN ALLERDINGS WEITERE HINWEISE GELIEFERT, DASS TAUBSTUMME SICH VON HOERENDEN IN MEHR ALS NUR DEM FEHLENDEN GEHOER UNTERSCHEIDEN. (A)