ENTWICKLUNG EINES BEWERTUNGSSYSTEMS FUER DIE BERUECKSICHTIGUNG VON UMWELTKRITERIEN BEI DER STRASSENPLANUNG

DIE BERUECKSICHTIGUNG VON UMWELTKRITERIEN BEI ENTSCHEIDUNGEN DER STRASSENBAUPLANUNG GILT HEUTE ALS UNBESTRITTENE NOTWENDIGKEIT. MIT DEM INZWISCHEN ABGESCHLOSSENEN FORSCHUNGSAUFTRAG "KRITERIENKATALOG FUER DIE BERUECKSICHTIGUNG VON UMWELTGESICHTSPUNKTEN BEI DER VERKEHRSPLANUNG" (STOLZ) UND DEM LAUFENDEN FORSCHUNGSVORHABEN "WICHTUNG VON UMWELTKRITERIEN" (GLUECK) SIND DIE NOTWENDIGEN GRUNDSATZUNTERSUCHUNGEN FUER DIE BERUECKSICHTIGUNG VON UMWELTKRITERIEN BEI DER STRASSENBAUPLANUNG EINGELEITET WORDEN. DIESE GRUNDLAGENUNTERSUCHUNGEN ERSTRECKEN SICH SCHWERPUNKTMAESSIG AUF DIE ZUSAMMENSTELLUNG DER RELEVANTEN EINFLUSSGROESSEN, DIE QUANTIFIZIERUNG DER EINFLUSSGROESSEN UND DIE ENTWICKLUNG VON GEWICHTUNGSFAKTOREN. DIE IM AK "VERKEHR UND UMWELT" DURCHGEFUEHRTEN PROBLEMANALYSEN HABEN ERGEBEN, DASS AUCH BEI LOESUNG DER VORGENANNTEN PROBLEMBEREICHE EINE SACHGERECHTE ENTSCHEIDUNG NOCH NICHT MOEGLICH IST, DA ES DAFUER EINES GESCHLOSSENEN BEWERTUNGSANSATZES BEDARF. IM RAHMEN DES FUER EINE UMFASSENDE BEWERTUNG SCHRITTWEISE AUFZUSTELLENDEN BEWERTUNGSVERFAHRENS SOLL NUNMEHR AUF DER BASIS DER INZWISCHEN ABGESCHLOSSENEN UNTERSUCHUNG "KRITERIENKATALOG" (STOLZ) UND DER BIS ANFANG 1979 ABZUSCHLIESSENDEN UNTERSUCHUNG UEBER DIE GEWICHTUNG VON UMWELTKRITERIEN (GLUECK) EIN GESCHLOSSENES BEWERTUNGSMODELL ERARBEITET WERDEN. DIE VORGENANNTEN FORSCHUNGSERGEBNISSE STELLEN BAUSTEINE FUER DIE ENTWICKLUNG DES BEWERTUNGSMODELLS DAR. DIE IM ARBEITSKREIS "VERKEHR UND UMWELT" DURCHGEFUEHRTEN PROBLEMANALYSEN UND EIGENE VORSTUDIEN HABEN GEZEIGT, DASS FOLGENDE DENKANSAETZE ZU EINEM OPERATIONALEN BEWERTUNSMODELL FUEHREN DUERFTEN: ZU BERUECKSICHTIGEN SIND GLEICHZEITIG ZIELGROESSEN DER ZIELBEREICHE A) BEFRIEDIGUNG DER VERKEHRSBEDUERFNISSE: Z.B. ERHOEHUNG DER LEISTUNGSFAEHIGKEIT, ERHOEHUNG DER VERKEHRSSICHERHEIT, VERBESSERUNG DER ATTRAKTIVITAET. B) REALISIERUNG RAUMORDNERISCHER ZIELSETZUNGEN: Z.B. VERBESSERUNG DER ERREICHBARKEIT, FOERDERUNG DER WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG, ERWEITERUNG VON NUTZUNGSPOTENTIALEN. C) VERRINGERUNG NEGATIVER UMWELTEINFLUESSE: Z.B. VERRINGERUNG DER LAERMBELAESTIGUNG, MINDERUNG VON TRENNWIRKUNGEN, MINDERUNG VISUELLER BEEINTRAECHTIGUNGEN.