EINFLUSS ERLEBTER ANGEMESSENHEIT VON "TEMPO 30" AUF DIE BEACHTUNGSWAHRSCHEINLICHKEIT

UM DER FRAGE NACHZUGEHEN, OB PKW-FAHRER DANN EHER BEREIT SIND, EINE BEGRENZUNG DER ZULAESSIGEN HOECHSTGESCHWINDIGKEIT AUF 30 KM/H (ZEICHEN 274 STVO) ZU BEACHTEN, WENN SIE DIE MASSNAHME AUFGRUND DER AEUSSEREN UMSTAENDE FUER ANGEMESSEN HALTEN, WURDE AUF ACHT STRASSENABSCHNITTEN INNERHALB VON ORTSCHAFTEN, DIE SICH IN BAUART UND FUNKTION UNTERSCHIEDEN, DAS GESCHWINDIGKEITSVERHALTEN DER FAHRER UNTER VERSCHIEDENEN BEDINGUNGEN UNTERSUCHT. AUF DREI UNTERSUCHUNGSSTRECKEN, AUF DENEN SICH RELATIV DEUTLICHE REDUZIERUNGEN DER GESCHWINDIGKEIT ERGEBEN HATTEN, FAND EINE KRAFTFAHRERBEFRAGUNG MIT 90 PERSONEN STATT. WAEHREND SICH AUF DEN UEBRIGEN FUENF UNTERSUCHUNGSSTRASSEN PRAKTISCH KEINE VERAENDERUNGEN ERGEBEN HATTEN, FANDEN SICH HIER REDUZIERUNGEN VON 2-3, 5-7 UND 8-9 KM/H. DIE JEWEILS GROESSERE SENKUNG ERFOLGTE AUF DER GEFAEHRLICHEREN STRASSENSEITE, WAS DIE HYPOTHESE ANGEMESSENEN VERHALTENS ZU BESTAETIGEN SCHEINT. GROESSEREN EINFLUSS AUF DIE HOEHE EINER REDUZIERUNG HAT ABER OFFENSICHTLICH DIE AUSGANGSGESCHWINDIGKEIT IN EINER STRASSE, DA NUR DORT SENKUNGEN DER DURCHSCHNITTSGESCHWINDIGKEIT ZU FINDEN WAREN, WO DIESE UEBER 50 KM/H LAG. DIE KRAFTFAHRER LASSEN DIE DIFFERENZ ZWISCHEN SOLL-GESCHWINDIGKEIT (30 KM/H) UND EIGENER GESCHWINDIGKEIT IM MITTEL NICHT UEBER 20 KM/H ANWACHSEN. DIES BEDEUTET, DASS NACH DURCHFUEHRUNG DES VERSUCHS AUF ALLEN UNTERSUCHUNGSSTRASSEN IM DURCHSCHNITT 50 KM/H ODER WENIGER (DANN ABER GENAUSO SCHNELL WIE VORHER) GEFAHREN WIRD.