SUBJEKTIVE UND OBJEKTIVE SICHERHEIT VON RADWEGEN

ZWISCHEN DER SUBJEKTIVEN EINSCHAETZUNG DER SICHERHEIT VON RADVERKEHRSANLAGEN UND DER UNFALLHAEUFIGKEIT BESTEHEN HAEUFIG DISKREPANZEN. OBWOHL STRASSENBEGLEITENDE RADWEGE ZUR VERBESSERUNG DER VERKEHRSSICHERHEIT BEITRAGEN SOLLEN, WERDEN DORT HOHE UNFALLZAHLEN REGISTRIERT. BERLINER UNTERSUCHUNGEN BELEGEN, DASS STRASSEN MIT RADWEGEN UNTER DEN DORT BESTEHENDEN BEDINGUNGEN AUCH BEI BERUECKSICHTIGUNG DER VERKEHRSMENGEN UND DER UNFALLSCHWERE FUER RADFAHRER IM MITTEL GEFAEHRLICHER SIND ALS STRASSEN OHNE RADWEGE. DIES KANN DAMIT ERKLAERT WERDEN, DASS VERKEHRSTEILNEHMER IHR VERHALTEN NACH DER SUBJEKTIVEN EINSCHAETZUNG DER GEFAHR RICHTEN. IN UNSICHER EMPFUNDENEN SITUATIONEN WERDEN UNFAELLE DURCH BESONDERS AUFMERKSAMES VERHALTEN VERMIEDEN. AUF RADWEGEN, DIE OFT SCHLECHT ERKENNBAR UND UNGUENSTIG TRASSIERT SIND, WIEGEN SICH RADFAHRER DAGEGEN IN FALSCHER SICHERHEIT. AUS SICHERHEITSGRUENDEN SOLLTE FUER RADFAHRER DESHALB KUENFTIG AUCH BEI VORHANDENEN RADWEGEN DIE BENUTZUNG DER FAHRBAHN ZUGELASSEN WERDEN. BEI DEN PLANUNGSKRITERIEN FUER STRASSEN UND RADWEGE SIND HOEHERE QUALITAETSMASSSTAEBE ALS BISHER NOTWENDIG.

  • Authors:
    • Bracher, T
  • Publication Date: 1988

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01255091
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 7:42AM