KRITERIEN FUER GESTALTUNG, EINSATZ UND SICHERHEIT VON ALTERNATIVEN FUSSGAENGERUEBERWEGEN

Zur Quantifizierung eines Massstabes fuer die Sicherheit von Fussgaengerquerungen wurde eine Kombination aus Methoden wie Geschwindigkeitsmessungen, Verkehrsstrombeobachtungen und -mengenerhebungen mit Interaktionsbeobachtungen zwischen Fussgaenger und Kraftfahrzeug (Konflikttechnik) an 12 umgestalteten Querungsanlagen im Vorher-Nachher-Vergleich angewandt.@ Als Gestaltungsmoeglichkeiten wurden Aufpflasterungen sowie Einengungen auf eine Fahrspur und Mittelinseln beruecksichtigt.@ Die Darstellung der Ergebnisse bezieht sich auf die Schwere der Konflikte zwischen Fussgaenger und Kraftfahrzeug, die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge sowie auf die Akzeptanz der Fussgaengerueberwege (Nutzungshaeufigkeit).@ In einem Bewertungsansatz wurden die drei Groessen zu einem Kennwert zusammengefasst, der das Ausmass der Gefaehrdung wiedergibt.@ Da das Risiko fuer den Fussgaenger, an alternativen Ueberwegen bei einer Kollision ums Leben zu kommen, um circa 10 Prozent geringer ist als am Zebrastreifen, wird der alternative Ueberweg als sinnvolle Ergaenzung zum Zebrastreifen betrachtet.