UNFALLRISIKEN IM STRASSENVERKEHR EUROPAS. MOEGLICHKEITEN IHRER ERKENNUNG, DARSTELLUNG UND REDUZIERUNG

Die amtliche Unfallstatistik ist derzeit das wichtigste Instrument zur Erkennung der Unfallrisiken im Strassenverkehr. Sie beruht im wesentlichen auf Begutachtungen am Unfallort. Bei etwa 90 % aller Unfaelle wird eine Person als Verursacher genannt, waehrend genauere Unfallanalysen davon ausgehen, dass etwa 15 bis 25 % der Ursachen auf das Fahrzeug und 30 bis 45 % auf die Verkehrsumwelt entfallen. Ein Vergleich der Statistiken verschiedener Laender ist nicht ohne weiteres moeglich, da teilweise unterschiedliche Definitionen benutzt werden (zum Beispiel der Zeitraum fuer die Wertung als Unfalltoter betraegt zwischen 24 Stunden und 30 Tagen je nach Land). Zur Ermittlung der Risikosituation im Strassenverkehr eines Landes stehen 4 Moeglichkeiten zur Verfuegung: Ein Vergleich der zeitlichen Entwicklung, ein Vergleich mit anderen Laendern, mit anderen Verkehrsmitteln und mit anderen Unfallarten. Zur Reduzierung der Risiken wird fuer die Zukunft eine abgestimmte Verfahrensweise gefordert, mit der die Auswirkung einer Sicherheitsmassnahme schon vor ihrer Einfuehrung im moeglichst vollstaendigen Wirksystem Mensch - Fahrzeug - Umwelt ueberprueft werden kann. Titel in Englisch: Accident risks in European road traffic - possibilities for detection, demonstration and reduction.

  • Authors:
    • ROMPE, K
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01254402
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 7:10AM