FEHLER UND ROUTINE VON FAHRANFAENGERN

Die Arbeit rueckt die Fehler von Fahranfaengern in den Mittelpunkt, die mit Unerfahrenheit zusammenhaengen und stellt einfuehrend die Frage, was "Erfahrung" und "Routine" ausmacht. Routinehandlungen werden als erlernte Verhaltenssequenzen verstanden, durch die die Kapazitaet der bewussten Informationsverarbeitung entlastet wird. Die Auswirkungen unzureichender Routine werde an zwei Beispielen gezeigt: an den Blickbewegungen und den Auswirkungen von Alkohol auf das Fahrverhalten. Ein wesentlicher Vorteil von Routinehandlungen wird in der relativ geringen Anfaelligkeit gegenueber Stoereinfluessen gesehen. Generell wird es als vorteilhaft bezeichnet, wenn dem Fahrer moeglichst viele Routinehandlungen zur Verfuegung stehen; Flexibilitaet wird jedoch fuer genauso wichtig gehalten. Eine didaktische und methodische Umsetzung dieser Erkenntnis in empirisch erprobte Unterrichtseinheiten wird bisher weitgehend vermisst. (Kurzfassung eines Vortrages, gehalten in der Hessischen Polizeischule im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung fuer Fahrlehrer der Polizei am 17.8.1990, Wiesbaden).

  • Authors:
    • HEINRICH, H C
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01254389
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 7:10AM