DIE ROLLE DES GUETERVERKEHRS IM UNFALLGESCHEHEN AUF BAB

Von 1985 bis 1989 nahmen die Fahrleistungen auf Bundesautobahnen um 36 % zu. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Unfaelle mit Personenschaden um 46 %. Im Beitrag wird die Frage untersucht, welche Rolle die Fahrzeuge des Gueterverkehrs hierbei an dieser Entwicklung spielen. Dabei wird nicht nur ein Ueberblick ueber Unfallhaeufigkeit, Unfallrisiko und Unfallstruktur der Gueterkraftfahrzeuge auf Bundesautobahnen gegeben, sondern ferner wesentliche Randbedingungen analysiert und eine Perspektive fuer die 90er Jahre abgegeben. Untersucht wird auch die Frage, ob auslaendische Gueterverkehrsfahrzeuge haeufiger an Unfaellen beteiligt sind als deutsche Gueterkraftfahrzeuge. Der Bericht stellt unter anderem fest, dass mit den Vorschriften zur Ausruestung schwerer Gueterkraftverkehrsfahrzeuge durch ABV-Systeme und Heckunterfahrschutzeinrichtungen wesentliche Forderungen fuer die Autobahnsicherheit erfuellt wurden. Trotzdem kann bei diesen Fahrzeugen noch viel mehr geschehen, um deren Unfallhaeufigkeit zu vermindern. Hierzu zaehlt nicht zuletzt die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeitenregelungen, aber auch der anderen Sicherheitsvorschriften. Vortrag gehalten am 16.10.1990 bei der 15. Arbeitstagung des ADAC Gau-Weser-Ems zum Thema "Kooperation im Strassenverkehr - Lkw/Pkw - Strasse/Schiene".

  • Authors:
    • BRUEHNING, E
  • Publication Date: 1990

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01254265
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 7:07AM