LAIENHILFE BEI VERKEHRSUNFAELLEN

In Fragebogenaktionen wurde das Rettungspersonal gebeten, Ablauf und Verhalten von Laienhelfern bei Verkehrsunfaellen zu beurteilen. 1.000 Verkehrsunfaelle mit mehr als 1.100 Verletzten wurden ausgewertet: Mehr als die Haelfte der Verletzten (55,4 %) sind zumindest minimal erstversorgt worden, die Hilfeleistungsquote steigt mit zunehmender Verletzungsschwere, die Hilfsmassnahmen waren nur selten ungeeignet oder gar schaedlich, in fuenf Prozent der Faelle wurde die Hilfeleistung als "lebensrettend" eingestuft. Die Untersuchung macht auch Problembereiche deutlich, die noch naeher zu analysieren sind: Bei jedem dritten Unfall wurde nicht geholfen, obwohl Hilfe moeglich war, einfache organisatorische oder medizinische Massnahmen wurden haeufig vergessen, zur Betreuung von Unfallopfern gehoeren auch Zuspruch und Trost, vor allem dann, wenn Kinder in den Unfall verwickelt sind; besonders solche Berufsgruppen, die haeufiger mit Unfaellen konfrontiert sind, muessen fuer ein groesseres Engagement fuer eine sachgerechte Hilfe bei Verkehrsunfaellen gewonnen werden. (A*)

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 419-24
  • Serial:
    • NOTFALLMEDIZIN
    • Volume: 16
    • Issue Number: 6
    • Publisher: GEORG THIEME VERLAG
    • ISSN: 1617-0482

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01254242
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 7:06AM