SANIERUNG DER HOHENZOLLERNBRUECKE

Die Erweiterung der Hohenzollernbruecke in Koeln fuer die S-Bahn-Stammstrecke erlaubte eine technisch-wirtschaftlich sinnvolle Sanierung der alten Ueberbauten. Zu sanieren sind Brueckentragwerke unterschiedlicher Bauwerksalter und Erhaltungszustaende. Drei der sechs alten Ueberbauten gehoeren noch zur historischen Bausubstanz von 1907 bis 1909. Die anderen Ueberbauten stammen aus den Jahren 1952 beziehungsweise 1959. Ziel der Sanierung ist es, allen alten Ueberbauten, die unterschiedliche Schadensbilder aufweisen, durch den Austausch von Bauteilen, insbesondere in der Fahrbahn, durch Einzelreparaturen und Konservierungsarbeiten einen einheitlichen Erhaltungszustand zu verleihen. Im Vorfeld wurden verschiedene Loesungsvarianten bei Beruecksichtigung der Betriebsbedingungen untersucht, die bis zur vollstaendigen Erneuerung der alten Ueberbauten reichten. Die Sanierungsvariante erwies sich mit grossem Abstand als wirtschaftlich vorteilhaft. Durchzufuehren waren Reparaturen und Teilerneuerungen der staehlernen Bauteile, die Erneuerung des Korrosionsschutzes aller alten Ueberbauten, Veraenderungen der baulichen Anlagen der Fahrleitung, der Signal- und Kommunikationstechnik, die durch die Baumassnahmen ausgeloest wurden. Nach Fertigstellung der Arbeiten ist ein fast neuwertiger Brueckenzug entstanden. Die Planung und Baudurchfuehrung unter den schwierigen Betriebsbedingungen werden beschrieben.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 243-7
  • Serial:
    • BUNDESBAHN, DIE
    • Volume: 67
    • Issue Number: 2
    • Publisher: HESTRA VERLAG
    • ISSN: 0007-5876

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01253707
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:52AM