THESEN ZUR AKZEPTANZ UND ZUM STELLENWERT SCHULISCHER VERKEHRSERZIEHUNG - PERSPEKTIVEN

Die Thesen nehmen die Grundsaetze der Kultusministerkonferenz-Verlautbarung von 1972, den Soll-Zustand, zum Bezugspunkt von Einschaetzungen. Demgegenueber wird festgestellt, dass die schulische Verkehrserziehung diese Empfehlungen, wenn man vom Grundschulbereich einmal absieht, insgesamt nicht befriedigend umsetzen konnte. Im einzelnen werden herausgestellt: eine unzureichende Realisierung des faecherintegrativen Ansatzes, eine Randstaendigkeit des Umfangs der schulischen Sonderaufgaben, die Tatsache, dass an Hochschulen keine Verkehrspaedagogik und kein faecherintegratives Unterrichten gelehrt werden sowie unzureichende schulische Rahmenbedingungen. Als Handlungsperspektiven werden aufgezeigt: ein Handlungsbedarf auf Kultusministerkonferenz-Ebene, eine Integration der Lerninhalte der Verkehrserziehung in die Rahmenrichtlinien geeigneter Faecher, eine groessere Kontinuitaet in der Wahrnehmung der Sonderaufgaben, entsprechende Lehrangebote an Hochschulen sowie die Verantwortlichkeit der Schulbehoerden fuer die Realisierung der Sonderaufgaben.

  • Authors:
    • CURDT, E
  • Publication Date: 1990

Language

  • German

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  • Accession Number: 01253690
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:52AM