VERKEHRSERZIEHUNG ALS ELEMENT DES SACHUNTERRICHTS IN DER PRIMARSTUFE

Es wird zunaechst auf das Verhaeltnis von Verkehrserziehung und Heimatkunde nach 1945 eingegangen. Danach wird die Frage gestellt, was mit der Abloesung der Heimatkunde durch den Sachunterricht anders wurde. Trotz Erklaerungen der Kultusministerkonferenz-Empfehlungen sei die Verkehrserziehung von der Grundschulreform kaum beruehrt worden. Die seit der Mitte der 80er Jahre vorgenommene Uerberpruefung des Sachunterrichtskonzepts und daraus resultierende Revisionskonzepte liessen befuerchten, dass fuer die verkehrserzieherischen Aspekte kaum eine Neuorientierung zu erwarten sei, die ihrer besseren Integration dienen koennte. Als Konsequenz wird fuer eine realistische, aufklaererische und humanistische Verkehrserziehung plaediert, wobei der Integration mit der Fahrradthematik eine besondere Bedeutung beigemessen wird. Das Prinzip der Aufklaerung verbiete jegliche Dogmatisierung.So komme es nicht auf das richtige Verhalten als solches an, sondern darauf, wie man im Verkehr als einer sozialen Situation zur richtigen Verhaltensentscheidung gelangen koenne. Humanistische Verkehrserziehung muesse ganz entscheidend ein Element der Umweltbildung sein.

  • Authors:
    • BRIESE, V
  • Publication Date: 1990

Language

  • German

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  • Accession Number: 01253559
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:48AM