EUROPAEISCHE TRANSITLAENDER VOR DEM VERKEHRSINFARKT? GRUNDZUEGE NATIONALER VERKEHRSPOLITIK(EN) IM KONTEXT DES BINNENMARKTS

Probleme und Loesungsansaetze fuer den Transitverkehr in Oesterreich werden vor dem Hintergrund der durch die Schaffung des europaeischen Binnenmarktes und durch die Reformpolitik in Osteuropa zu erwartenden Steigerung des Personen- und Gueterverkehrs dargestellt. Im Vergleich zur Schweiz liegt in Oesterreich der Anteil der Strasse am Guetertransport wesentlich hoeher. Von den jaehrlich 22 Millionen Tonnen Strassengueterverkehr durch Oesterreich sind 80 Prozent EG-intern, 20 Prozent zwischen einem EG-Land und einem Drittland. Das Transitproblem kann daher nur international und in einem Zusammenwirken von Strasse und Schiene geloest werden, wodurch eine Bewaeltigung der steigenden Verkehrsnachfrage bei moeglichst geringer Belastung von Mensch und Umwelt gewaehrleistet ist. Dazu werden fuenf Forderungen aufgestellt: 1) Ausbau des Bahnangebots; 2) Schaffung einer nach oekologischen Gesichtspunkten ausgerichteten Kapazitaetsgrenze; 3) Einsatz der bestmoeglichen Technik; 4) lenkende Massnahmen in besonders belasteten Gebieten und 5) Rueckverlagerung des nach Oesterreich abgedraengten LKW-Verkehrs in die Schweiz. Zu den Forderungen 1) und 4) werden die Erfahrungen mit dem Ausbau der Bahnstrecke Muenchen-Verona beziehungsweise dem LKW-Nachtfahrverbot erlaeutert.

  • Authors:
    • Hanreich, G
  • Publication Date: 1990

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01253390
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:45AM