GRENZEN DER ERKENNBARKEIT IM STRASSENVERKEHR

Dargestellt wird der Zusammenhang zwischen Sehschaerfe und Unfallgeschehen. Bei der Analyse des Unfallgeschehens ist zwischen Tag- und Nachtunfaellen zu unterscheiden, das heisst zwischen Situationen mit einem Ueberangebot und solchen mit einem Mangel an Information. Nachts ereignen sich, bezogen auf die gleiche Verkehrsdichte, bis zu viermal mehr Unfaelle als am Tag, was groesstenteils mit natuerlichen Sehbehinderungen zusammenhaengt. Die im Alter erhoehte Blendempfindlichkeit kann nur durch besonders vorsichtiges Fahren ausgeglichen werden, wobei nasse Strassen und die Art der Strassenbeleuchtung einen wesentlichen Einfluss haben. Eine Verbesserung der Sichtweite kann erzielt werden durch Steigerung der Reichweite des Fahrabblendlichts, durch helle Strassenbelaege und Bordsteinkanten, vor allem aber durch geaenderte Anordnung der Strassenbeleuchtung.

  • Authors:
    • HARTMANN, E
  • Publication Date: 1989

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01253379
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:44AM