QUERUNGSHILFEN FUER FUSSGAENGER; EINFLUSS AUF DIE VERKEHRSSICHERHEIT

Von den im Jahre 1987 im Ortsgebiet getoeteten Personen waren 61 Prozent Fussgaenger, davon rund die Haelfte Kinder beziehungsweise aeltere Menschen ueber 65 Jahre. Da die Richtlinien fuer die Errichtung von Querungshilfen dem verkehrstechnischen Verstaendnis der Sechziger- und Siebzigerjahre entsprechen, sollte ein Forschungsauftrag ueber die Auswirkungen von Querungshilfen auf das Verkehrsverhalten und das Unfallgeschehen die Grundlage fuer zeitgemaesse Massnahmen schaffen. Untersucht wurden vor allem signalgeregelte und nicht signalgeregelte Schutzwege, weiters bauliche Umgestaltungsmassnahmen (Errichtung von Mittelinseln, lokale Anhebung des Fahrbahnniveaus) im Bereich von Querungsstellen. Erstmals wurde eine empirisch nachvollziehbare Einsatzgrenze fuer die Errichtung signal-geregelter Schutzwege ermittelt durch Beobachtung des Verkehrsverhaltens von Fussgaengern und Kfz-Lenkern und durch einen Vergleich des Unfallgeschehens an signalgeregelten mit nicht signalgeregelten Schutzwegen unter Beruecksichtigung des Verkehrsaufkommens. Ferner fuehrten die Ergebnisse der Analyse zur Erprobung von signalgeregelten Schutzwegen mit unvollstaendiger Signalfolge, die den unterschiedlichen Zeitbedarf von Fussgaengern zur Orientierung und zum Queren der Fahrbahn beruecksichtigt.

  • Authors:
    • ZIBUSCHKA, F
  • Publication Date: 1989

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01253378
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:44AM