PARKRAUMKONZEPTION FUER GROSSSTAEDTE - DAS BEISPIEL DUESSELDORF

Ein wesentliches Ziel des Duesseldorfer Parkraumkonzeptes ist es, den werktaeglichen Normalverkehr in der Innenstadt durch Parkraumrestriktionen um 15 Prozent zu reduzieren und damit auch die negativen Folgen des motorisierten Individualverkehrs zu mildern. - Als Massnahmen werden die Verhinderung des Falschparkens (circa 20.000 Pkw in der Duesseldorfer Innenstadt), der Wegfall gebuehrenfreier Stellplaetze (mit Ausnahme der Anwohner), der Verzicht auf das Parken an Hauptverkehrsstrassen ausserhalb von Parkbuchten, die begrenzte Ausweisung von Stellplaetzen bei neuer Bueronutzung (1 Stellplatz je 120 Quadratmeter Nutzflaeche), ein flaechendeckendes Anwohnerparken, der Bau von Quartiergaragen, das Verbot der Herstellung weiterer Stellplaetze und die Verwendung der Abloesebetraege fuer P+R-Anlagen diskutiert. - Die Auswirkungen dieser Massnahmen wurden in einer Szenarien-Studie prognostisch abgeschaetzt. Danach ist insgesamt mit einer Reduktion der Fahrtenzahlen im motorisierten Individualverkehr von 15 Prozent zu rechnen (Reduktion des Falschparkens 3 Prozent, Anwohnerparken 4 Prozent, Verbot des Parkens an Hauptverkehrsstrassen 1 Prozent). Die generelle Umwandlung von Langzeit- in Kurzzeitstellplaetze wird abgelehnt, da diese Massnahme den motorisierten Individualverkehr erhoehen wuerde. Als flankierende Massnahmen werden ein Parkleitsystem und der Ausbau von P+R-Anlagen fuer zweckmaessig gehalten.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 334-8
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01253146
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:40AM