KOLLOQUIUM UEBER STAEDTISCHE VERKEHRSPLANUNG - EIN TAGUNGSBERICHT

Waehrend die Staedte der alten Bundeslaender (nach wie vor vergeblich) nach Patentrezepten suchen, wie die Autoflut eingedaemmt und staedtebauliche Fehlentwicklungen korrigiert werden koennen, haetten die Staedte in den neuen Bundeslaendern (zumindest theoretisch) die Chance, solche Fehlentwicklungen von vorneherein zu vermeiden. Im Rahmen eines Kolloquiums mit west- und ostdeutschen Stadt- und Verkehrsplanern sollten die hier vorliegenden Erkenntnisse und Erfahrungen mit den dort auftretenden Problemen und zeitlichen/finanziellen Zwaengen zusammengebracht werden. Dementsprechend gaben Vertreter aus beiden Teilen Deutschlands einen Ueberblick ueber die Entwicklungen des Stadtverkehrs der Nachkriegszeit und die derzeitigen Situationen zu folgenden Teilthemen: verkehrsplanerische Strategien, rechtliche Grundlagen, Planungs- und Entscheidungsprozesse einschliesslich Buergerbeteiligung, Prioritaeten von Massnahmen, Randbedingungen, Modal-Split, Moeglichkeiten und Grenzen von Massnahmen und Konzepten. Der Beitrag enthaelt die wichtigsten Aussagen der jeweiligen Statements und der anschliessenden Diskussionen, wobei sich gezeit hat, dass der Druck der Motorisierungswelle in der ehemaligen DDR und die jetzt zu entscheidenden Standortwuensche zum Beispiel westdeutscher Verbrauchermaerkte und Handelsketten ideale Vorstellungen vermutlich ueberrollen werden, so dass das Ziel wohl nur sein kann, moeglichst wenige irreversible Fehler zu machen.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01253135
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:39AM