UEBERPRUEFUNG DER WIRKSAMKEIT VON RELATIONSTRASSIERUNG BEI STRASSEN DER KATEGORIENGRUPPE B

Die Untersuchung analysiert die Einfluesse der Radiengroesse und der Radienfolge auf das Unfallgeschehen und die Geschwindigkeitswahl bei Strassen der Kategoriengruppe B. Sie bestimmt die Wirksamkeit der Relationstrassierung auf Strassen der Kategorien B II und B III und liefert modifizierte Verhaeltniswerte fuer eine gute staedtebauliche Einpassung mit kleinen Entwurfselementen. Die Analyse des Unfallgeschehens ermoeglichte erste Aussagen ueber guenstige Radienfolgen. Ueber Verfolgungsfahrten wurden zusaetzlich Geschwindigkeitslaengsprofile frei fahrender Fahrzeuge erstellt und daraus Beschleunigungslaengsprofile abgeleitet. Damit werden Geschwindigkeiten in Kreisboegen und Geschwindigkeitsdifferenzen in Kurvenfolgen ermittelt, sowie das Verzoegerungsverhalten beschrieben. Die Auswertung zeigt, dass durch die Geschwindigkeit in Kurven mit kleinen Radien der Kraftschluss sehr stark ausgenutzt wird. Grosse Geschwindigkeitsdifferenzen gingen einher mit hohen Unfallzahlen. Bei breiten Strassenraeumen ist die Geschwindigkeit hoeher, bei schmalen niedriger. Mit den Kurvengeschwindigkeiten und Geschwindigkeitsunterschieden werden Linien zur Abgrenzung der guenstigen von unguenstigen Radienfolgen fuer die Strassenkategorien B II und B III bestimmt. Sie sind von der zulaessigen Geschwindigkeit abhaengig. Die beruecksichtigte 85 Prozent-Geschwindigkeit liegt 20 Kilometer pro Stunde ueber der zulaessigen Geschwindigkeit. Die hohen Geschwindigkeiten sollten bei der Bemessung der Querneigung und Haltesichtweite nach RAS-L-1 1984 beruecksichtigt werden.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01252894
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:34AM