UNFALL- UND VERHALTENSFORSCHUNG ALS BASIS DER VERKEHRSSICHERHEITSARBEIT

Die Zahl der Verkehrstoten ist von 1969 bis 1987 von rund 20.000 auf rund 8.000 gesunken. Vergleiche mit der Entwicklung in anderen Laendern sind wegen der unterschiedlichen Grundlagen unrealistisch. Es ist zu bedenken, dass Eignung und Fertigkeit zum Fuehren von Kraftfahrzeugen nicht nur individuell verschieden sind, sondern auch beim Einzelnen von Tag zu Tag aus konditionellen, dispositionellen und biorhythmischen Gruenden Schwankungen unterliegen. In Risikobereichen jeder Art sind Geschwindigkeitsbegrenzungen erforderlich. Ob im uebrigen Geschwindigkeitsbeschraenkungen generell angezeigt sind, wird kritisch diskutiert. Polizeikontrollen wirken, insbesondere gegenueber alkoholbeeinflussten Kraftfahrern, deutlich vorbeugend. Die Verkehrssicherheit haengt weitgehend von der Persoenlichkeit der Fahrer ab. Intolerante und aggressive Persoenlichkeiten stellen eine negative Auslese dar.

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01252799
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:32AM