ZU DEN URSACHEN DER GERINGEN WIRKUNG SOZIALER TUGENDEN AUF DIE VERHALTENSMUSTER VON KRAFTFAHRERN

Viele Faktoren des Systems "Strassenverkehr" privilegieren den motorisierten Verkehr und benachteiligten Fussgaenger und Radfahrer. Das trifft insbesondere auf die Strassenverkehrsordnung zu. Fast alle Regelungen, die unabhaengig von Verkehrszeichen und Verkehrsanlagen sind, privilegieren motorisiertes Fahren gegenueber Gehen und Radfahren. Undifferenziert gelten sie auf Landstrassen, inneroertlichen Hauptverkehrsstrassen und Wohnstrassen. Vor allem ihre Geltung auf Wohnstrassen ist mit dem gebotenen Schutz von Fussgaengern und Radfahrern nicht vereinbar. Die Privilegierungen haben negative Auswirkungen auf die Verhaltensmuster von Kraftfahrern. Der Autor leitet daraus die Forderung nach Aenderungen in der Strassenverkehrsordnung und Einfuehrung sozial adaequater Regelungen ab. (A*)

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01252622
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:29AM