DIE STRASSENDATENBANK IN DEN NEUEN BUNDESLAENDERN

In der ehemaligen DDR wurde seit Ende der 60er Jahre damit begonnen, die bis dahin auf Lochkarten gespeicherten Daten des ausseroertlichen Strassennetzes auf EDV-Anlagen umzustellen und eine fuer Betreiber und Nutzer anwendungsfreundliche Datenbank zu installieren. Der Autor gibt zunaechst einen Ueberblick ueber die diversen Entwicklungsstufen und Zustaendigkeiten, um dann vertieft ueber das Ordnungssystem (ein Kompromiss zwischen dem zunaechst auf die Kilometrierung bezogenen System und dem zum Beispiel in den alten Bundeslaendern verwendeten knotenbezogenen System) und die Struktur und Inhalte der derzeitigen Datenbank zu informieren. Gespeichert sind jaehrlich aktualisierte Strassendaten mit den Hauptdateien Querschnitte, Konstruktion und Zustand fuer das gesamte Ausserortsnetz bis zu den Landstrassen II. Ordnung (zirka 48.000 Kilometer). Verkehrsdaten aus den seit 1980 in fuenfjaehrigem Rhythmus erfolgten Zaehlungen fuer cirka 40 Prozent des Ausserortsnetzes mit den Dateien Verkehrsablauf, -belegung und -belastung sowie Brueckendaten; daneben existiert noch eine Datenbank fuer Stadtstrassen, die aber unvollstaendig und nicht kompatibel ist. Nach Ausfuehrungen zur softwaremaessigen Handhabung der Datenbank wird abschliessend auf die Probleme bei der Anpassung an neue politische Strukturen und Gebietseinteilungen sowie bei der Umstellung auf das in den alten Bundeslaendern verwendete Ordnungssystem eingegangen.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 599-605
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01252465
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:25AM