DIE GESCHWINDIGKEITSRUECKRECHNUNG BEI MOTORADBREMSUNGEN

In dieser Veroeffentlichung wurde, basierend auf der Auswertung von Bremsversuchen mit Motorraedern, ein mathematischer Ansatz vorgestellt, mit dem der tatsaechliche Verzoegerungsverlauf beim Aufbau der Bremswirkung beschrieben wird. In diesem Ansatz wurden die langen Schwellzeiten beruecksichtigt und es wurde gezeigt, dass sich dieser Ansatz theoretisch durch ein Regelkreismodell untermauern laesst. Da sich die meisten Kollisionen bereits in den ersten beiden Sekunden nach Bremsbeginn ereignen, ist die Vollverzoegerung vom Fahrer kaum zu erreichen. Die Uebertragungsfunktion laesst sich am einfachsten durch eine Exponentialfunktion beschreiben. Die mathematische Aufbereitung dieser Funktion fuehrt auf einfach zu handhabende Normogramme oder Rechneralgorithmen, aus denen die Ausgangsgeschwindigkeit und die Bremszeit sowie Vermeidbarkeitsaussagen ermittelt werden koennen. Mit dem Exponentialansatz laesst sich das Bremsverhalten von Motorradfahrern viel realistischer beschreiben als mit der Annahme eines rechteckigen Verlaufs. Es gelingt auch, eine wesentlich sichere Eingrenzung der Ausgangsgeschwindigkeit vorzunehmen. (A*)

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01252379
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:23AM