IM 10. CRASH-JAHR IN DIE 90ER CRASH-VERSUCHE VON DEKRA UND WINTERTHUR-VERSICHERUNG IN DER SCHWEIZ

Die Winterthur-Versicherung und DEKRA fuehren seit zehn Jahren Freiluft-Crashs durch. Aus diesem Anlass wird im Beitrag zu den Anfaengen, der Fortfuehrung, zu den Maueraufprallversuchen und den Ergebnissen respektive den daraus entstandenen Veroeffentlichungen ein Ueberblick gegeben. Urspruenglich diente eine Betriebsstrasse der Firma Sulzer in Winterthur als Crash-Bahn. Ein neues Versuchsgelaende wurde 1985 in der Gemeinde Wildhaus gebaut. Gleichzeitig wurden Moeglichkeiten geschaffen, Kollisionen und Bewegungen der Fahrzeuge senkrecht von oben zu filmen. Von 1985 bis 1990 wurden auf dem Wildhauser Versuchsgelaende insgesamt 68 Realunfallsimulationen durchgefuehrt, 48 Zweirad/Pkw-Kollisionen und 15 Pkw/Pkw-Kollisionen, 3 Pkw/Fussgaengerdummy-Kollisionen sowie 2 Pkw-Ueberschlaege. Am Anfang stand die Dokumentation und Auswertung einzelner Unfallsimulationen im Vordergrund. Schon bei diesen Auswertungen wurden Schwerpunkte gebildet, die sich auf viele aehnliche Unfallkonstellationen uebertragen lassen. 1989 wurde eine transportable stahlplattenbewehrte Betonmauer mit einem Gewicht von circa 24 Tonnen fuer EES-Versuche eingefuehrt. An dieser Mauer wurden 1989 und 1990 28 Pkw und 10 Zweiraeder im zunaechst besonders interessierenden niedrigen Anstossgeschwindigkeitsbereich mit unterschiedlichen Anstosskonstellationen verformt. Das EES-Verfahren ist inzwischen durch viele Publikationen und Tagungen wissenschaftlich anerkannt.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01252191
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:19AM