ZUR TRIAXIALFESTIGKEIT VON GESTEINS-BAUSTOFFEN

Von den Verfahren zur Pruefung der mechanischen Festigkeit von Gesteins- und Betonproben haben aufgrund vieljaehriger Erprobung der ein- und dreiachsige Druckversuch an zylindrischen Probekoerpern unter kontinuierlicher quasistatischer Belastungsgeschwindigkeit grosse Bedeutung erlangt. Dabei wurde nachgewiesen, dass der rotationssymmetrische Versuch an Probekoerpernmit dem Schlankheitsgrad 2 die effektivste Festigkeitsuntersuchung mit guter Reproduzierbarkeit der Messwerte darstellt. Die Aussagemoeglichkeit der Ergebnisse des Dreiachsenversuches wird durch die Auswertung veroeffentlichter Daten zweier Granite erprobt. Aufgrund der Triaxial-Festigkeitskurve werden die untersuchten Granite als Gesteine mit hoher einachsiger Druckfestigkeit, hoher Triaxialfestigkeit und sproedem Bruchverhalten charakterisiert. Aus den Ergebnissen der Versuchsreihen wird die Mohrsche Huellkurve konstruiert. Daraus werden deren Naeherungsgleichung und die Kennwerte Kohaesion, Winkel der inneren Reibung und theoretischer Bruchwinkel abgeleitet. Aus den Parametern der Mohrschen Huellkurven und der Triaxial-Festigkeitskurven von 9 verschiedenen Graniten werden die mathematisch-statistischen Zusammenhaenge der Kennwerte berechnet. Fuer die Bestimmung der triaxialen Festigkeit eines Gesteins genuegen 6 Dreiachsversuche mit jeweils verschiedenem Manteldruck.

Language

  • German

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  • Pagination: 125-8
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  • Accession Number: 01252025
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:16AM