INTEGRIERTES VERKEHRSPLANUNGSKONZEPT FUER DIE STADT ZUERICH

Auch in Zuerich hat die stark gestiegene Motorisierung zu Verkehrsproblemen gefuehrt. Schlechte Luft, Laerm, Unfaelle, hoher Energieverbrauch und grosser Platzbedarf sind mit dem Autoverkehr verbundene Maengel. Schon frueh erkannte man in Zuerich die Bedeutung des OEPNV fuer den Stadtverkehr; so wurde schon vor zehn Jahren ein 200 Millionen-Projekt fuer die Beschleunigung von Tram und Bus durchgefuehrt. 1987 definierte der Stadtrat die folgende Verkehrspolitik: 1) Foerderung des oeffentlichen Verkehrs; 2) Verminderung des Autoverkehrs; 3) Kanalisierung des verbleibenden Autoverkehrs auf Hauptachsen und Beruhigung der Wohnquartiere; 4) Verminderung der Parkplaetze, insbesondere fuer Pendler; 5) Foerderung der umweltschonenden Transportarten Fussgaenger- und Radverkehr. Mit diesen fuenf Massnahmen soll der Verkehr teilweise auf den OEPNV verlagert werden. Dabei ist klar, dass Foerderungsmassnahmen des OEPNV nicht ausreichen, vielmehr muss der Steigerung von Kapazitaet und Attraktivitaet beim OEPNV eine Senkung derselben beim IV folgen. Als entscheidend fuer die Erreichung der Zielsetzung ist eine absolute Konsequenz in allem verkehrspolitischen Handeln anzusehen. Weiterhin besteht die Notwendigkeit des kongruenten verkehrspolitischen Handelns auch auf nationaler und internationaler Ebene.

  • Authors:
    • AESCHBACHER, R
  • Publication Date: 1990

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01252001
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 6:16AM