BESTIMMUNGSGRUENDE FUER DIE LANGFRISTIGE ENTWICKLUNG DES PERSONENFERNVERKEHRS

BEI DER VORLIEGENDEN STUDIE HANDELT ES SICH UM DIE ENTWICKLUNG EINES PROGNOSEMODELLS FUER DEN PERSONENFERNVERKEHR. GRUNDLAGE DER MODELLIERUNG BILDEN SYSTEMATISCHE AUSWERTUNGEN STATISTISCHER VERGANGENHEITSINFORMATIONEN UEBER WICHTIGE STRUKTURMERKMALE DES PERSONENFERNVERKEHRS. IM MITTELPUNKT DER UNTERSUCHUNG STEHT DAS MODELLSYSTEM, WELCHES SO KONZIPIERT IST, DASS VERAENDERUNGEN BEI VERKEHRSPOLITISCHEN MASSNAHMEN ODER/UND VERAENDERUNGEN IN WICHTIGEN SONSTIGEN RAHMENBEDINGUNGEN HINSICHTLICH IHRER QUANTITATIVEN RELEVANZ FUER DEN PERSONENFERNVERKEHR GEPRUEFT WERDEN KOENNEN. ES WIRD EINE SEGMENTIERUNG DES GESAMTEN PERSONENFERNVERKEHRS NACH DEN VERKEHRSZWECKEN GESCHAEFTS- UND DIENSTREISEVERKEHR, PENDLERFAHRTEN, URLAUBSREISEN UND SONSTIGE PRIVATREISEN VORGENOMMEN. DIE MODELLUMSETZUNG ERFOLGT AUF BASIS DISAGGREGIERTER DATEN (INDIVIDUALDATEN). ZUNAECHST WIRD DIE PROGNOSE DER REGIONALEN STRUKTUR DER PERSONENFERNVERKEHRSNACHFRAGE BEARBEITET; HIERZU WERDENEIN SOZIODEMOGRAPHISCHES MODELL, EIN VERKEHRSBETEILIGUNGSMODELL UND EIN REISEHAEUFIGKEITS- UND ZIELWAHLMODELL ENTWICKELT. DAS REISEHAEUFIGKEITS- UND ZIELWAHLMODELL WIRD IN ZWEI VARIANTEN ERSTELLT: ALS SEQUENTIELLER ANSATZ UND ALS SIMULTANER ANSATZ. DIE MODELLIERUNG ERFOLGT AUCH HIER GETRENNT NACH REISEZWECKEN UND BEVOELKERUNGSSEGMENTEN. IN DEM WEITEREN TEILMODELL,DAS DER VERKEHRSMITTELWAHL, WIRD EBENFALLS AUF EINEN DISAGGREGIERTEN ANSATZ ZURUECKGEGRIFFEN. DIE MODELLSCHAETZUNG ERFOLGT UEBERWIEGEND MIT DEM LOGIT-ANSATZ. ANWENDUNGSBEISPIELE FUER DAS MODELLSYSTEM ERGAENZEN DIE STUDIE; DAS MODELL DER VERKEHRSMITTELWAHL WIRD AUF EIN FIKTIVES BEISPIEL EINER MAGNETBAHN IN DER RELATION HAMBURG-KOELN BEZOGEN.