DEPONIERFAEHIGKEIT VON ASPHALTAUFBRUCH

Ziel des Forschungsvorhabens war die Ausarbeitung eines Umweltvertraeglichkeitspruefverfahrens zur Bestimmung der umweltschaedlichen Inhaltsstoffe von Asphaltaufbruch. Um die Bedingungen fuer die Zwischen- oder Endlagerung von Aufbruchasphalt zu erforschen, wurden ueber das ganze Bundesgebiet verteilt 35 Asphaltausbauproben aus unterschiedlichen Schichten und Mischgutsorten entnommen und auf ihre Zusammensetzung untersucht. Anschliessend wurden sie auf eine Korngroesse unter 10 mm gebrochen und nach dem deutschen Einheitsverfahren S 4 eluiert. Mit den Methoden der analytischen Chemie wurden die Eluate auf die in OENORM S 2072 aufgezaehlten 43 Parameter untersucht und in Eluatklassen eingeteilt. Fast 70 Prozent der bitumengebundenen Asphalte fallen in die Eluatklasse I und koennen ohne besondere Vorkehrungen gelagert werden. Der Rest der bitumengebundenen Asphalte muss auf abgedichteten Deponien der Bauklasse III gelagert werden, deren Sickerwasser nach einfacher Behandlung (Sandfang) einem Vorfluter zugefuehrt werden kann. Die kritischen Groessen sind die Gesamt-Kohlenwasserstoffe, die auf eine Kontaminierung mit Mineraloelen durch den Verkehr zurueckzufuehren sind. Die immer wieder geaeusserten Bedenken hinsichtlich unzulaessig hoher Schwermetallkonzentrationen haben sich als ungerechtfertigt erwiesen.