VERGLEICHENDE UNTERSUCHUNG UEBER DAS VERHALTEN VON EPOXIDHARZ- UND PVC-BESCHICHTUNGEN AUF FEUERVERZINKTEM UNTERGRUND

Fuer staehlerne Bauteile im Strassenbereich ist im Hinblick auf den Tausalzangriff und die mechanische Beanspruchung, zum Beispiel durch Splittanprall, ein hochwertiger Korrosionsschutz vorzusehen. Hierfuer hat sich unter Beruecksichtigung technischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte ein Korrosionsschutz durch Feuerverzinkung mit zusaetzlicher Beschichtung auf Epoxidharzbasis bewaehrt. Die gute Haftung dieser Beschichtung wurde durch die Anwendung von zinkchromatpigmentierten Grundbeschichtungen erreicht. Da das Zinkchromat inzwischen als krebserzeugender Stoff eingestuft wurde, sucht man nach Beschichtungsstoffen, die die Epoxidharze in diesem Anwendungsbereich ersetzen sollen. Als solche kommen die bei der Bundesbahn seit Jahren mit Erfolg eingesetzten PVC-Beschichtungsstoffe infrage, deren mechanische Beanspruchbarkeit im Bereich der Bundesfernstrassen aber nicht ausreichend nachgewiesen ist. Die vorgesehene Untersuchung hat daher das Ziel, die Eignung der neuen PVC-Beschichtungsstoffe bei Verwendung im Strassenbereich zu ueberpruefen und unter gleichen Beanspruchungsbedingungen mit Epoxidharzbeschichtungen zu vergleichen. Die Durchfuehrung der Untersuchung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland an neuen Schutzplanken und Brueckengelaendern auf einer Bruecke im Bereich des Heumarer Dreiecks (A59) und an neuen Schutzplanken im Zuge der A3/A4 zwischen AS Koeln-Dellbrueck und AK Koeln-Ost. Die beiden Beschichtungssysteme werden auf feuerverzinkten Schutzplanken und Brueckengelaendern unter gleichen Bedingungen aufgebracht, und ihr Verhalten unter den im Spritzbereich der BAB auftretenden korrosiven Belastungen wird beobachtet und untersucht.