EINFLUSS VON HAFTBRUECKEN AUF DIE HALTBARKEIT VON AUSBESSERUNGEN MIT ZEMENTMOERTEL (FELDVERSUCHE)

Ziel des Forschungsvorhabens (Folgeauftrag zum FA 8.020, IDS-Nr. 701528) war es, in Feldversuchen das Langzeitverhalten von zementgebundenen Ausbesserungssystemen fuer Betonstrassen und dabei insbesondere die Eignung verschiedener Haftbruecken zu untersuchen. Dazu wurden auf der Bundesautobahn (BAB) A5 bei Rastatt im Jahre 1984 6 Betonfahrbahnplatten mit 40 mm Ausbesserungsbeton sowie rein zementgebundenen Haftbruecken, kunststoffmodifizierten zementgebundenen Haftbruecken und einer Reaktionsharzhaftbruecke instandgesetzt. In gewissen zeitlichen Abstaenden erfolgten bis 1988 Haftzugversuche an Ort und Stelle sowie sogenannte modifizierte Spaltzugversuche anBohrkernen im Labor zur Untersuchung der Verbundfestigkeit zwischen Altbeton und Reparatursystem. Mit allen Haftbrueckenarten wurden hohe und ausreichend dauerhafte Verbundfestigkeiten erzielt. Mit fortschreitendem Alter kommt es zwar in jedem Fall zu einer leichten Schwaechung des Verbundes, die verbleibenden Verbundfestigkeiten liegen jedoch weit ueber den in den Richtlinien geforderten Werten. In keinem Fall sind Schaeden an der Instandsetzungsmassnahme auf ein Versagen der Haftbruecken zurueckzufuehren. Ein wesentliches Ergebnis der Untersuchungen ist, dass der Erfolg der Instandsetzungmassnahme entscheidend von der Qualitaet der Durchfuehrung abhaengt.